Verkehrsunternehmen gehen mit acht neuen Bussen im ländlichen Raum an den Start

Mehr Komfort für den ÖPNV

Der Vertriebsbeauftragte Dirk Surkau übergab Uwe Roggatz (r.) symbolisch den Schlüssel. - Foto: VWE

Verden - Freude bei den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya (VGH), der Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE) und der Verdener Verkehrsgesellschaft (VVG). Die unter einer gemeinsamen Geschäftsführung agierenden kommunalen Unternehmen konnten ihren Fuhrpark um acht Neufahrzeuge erweitern.

Insgesamt betreiben die drei Unternehmen gut 70 Busse in den Landkreisen Diepholz, Nienburg, Verden und Heidekreis. Durch die fehlende Busförderung musste man sich in der Vergangenheit auf das Notwendigste hinsichtlich der Neubeschaffungen beschränken und zu guten Teilen auch auf die Beschaffung gebrauchter Fahrzeuge ausweichen. „Mit der nun wieder seit dem Jahr 2015 gegebenen Busförderung durch das Land Niedersachsen können unsere Unternehmen in der Beschaffung moderner Fahrzeuge einen großen Schritt nach vorne machen“, freut sich Geschäftsführer Uwe Roggatz. „Und das kommt letztlich der Umwelt und unseren Fahrgästen zugute.“

Bereits im vergangenen Jahr sei der Auftrag für acht neue Busse europaweit ausgeschrieben worden, heißt es in einer gemeinsanmen Presseerklärung der drei Verkehrsbetriebe. Seinerzeit erhielt Mercedes den Zuschlag.

Drei dieser Fahrzeuge wurden schon im Februar ausgeliefert. Nun erfolgte die Auslieferung von fünf weiteren Bussen im Werk Mannheim. Der Vertriebsbeauftragte Dirk Surkau übergab Uwe Roggatz symbolisch den Schlüssel.

Mit diesen Fahrzeugen ergebe sich ein deutlicher Fortschritt für die ÖPNV-Bedienung im ländlichen Raum Niedersachsens, so Roggatz. Die Busse erfüllten in allen Kategorien die Anforderungen an die Behindertengerechtigkeit, hielten neueste Abgasstandards ein und seien sehr komfortabel.

Dies liege an der Hinterachse, die der Laufruhe bei einem Reisebus entspreche, aber auch an der Klimatisierung. „Wegen der auf dem Lande einerseits erfreulich geringen Vandalismusquote, aber auch wegen der etwas längeren Verweildauern der Fahrgäste gegenüber einem Stadtverkehr hat man sich bei der Beschaffung zu einer sogenannten Überlandbestuhlung mit guter Polsterung der Sitze und höheren Rückenlehnen entschlossen“, heißt es weiter in der Beschreibung.

Die Fahrzeuge gehen noch in diesem Monat in Betrieb. Zuvor werden sie mit der neusten Bordcomputern ausgestattet, die den Fahrgästen dann Echtzeitinformationen, etwa zu Fahrt- und Ankunftszeiten, bieten werden.

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