Von Straßenausbau bis Pop-up-Stores

Mehr als 82 Millionen Euro fließen an die Aller

Grafik mit vielen Einzelposten
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An einer Vielzahl Stellen profitiert die Stadt Verden von Zuschüssen aus Hannover und Berlin.

Hohe Investitionen in Verden, aber die Stadt bleibt nicht allein auf den Kosten sitzen. 

Verden – Die Stadt wird gestaltet. Alles am Fluss ist im Fluss. Die Stadtkante, direkt an der Aller, vorneweg. Millionen Euro, die in die Entwicklung des Areals gesteckt werden sollen. Geld von öffentlicher Hand, also das des Steuerzahlers in Verden. Aber nicht nur. Geld kommt auch aus anderen, überörtlichen Töpfen. Ob Neubauten oder die Restaurierung von Bauwerken, die Entwicklung oder die Unterhaltung von Straßen oder auch des Ausbaus des Fuß- und Radwegenetzes, wo Geld zum Wohle der Allgemeinheit investiert wird, fließen Fördermittel.

Erst so, da sind sich die Entscheidungsträger aus Verwaltung und Kommunalpolitik einig, lassen sich die millionenschweren Projekt umsetzen. Mit im Boot sitzt der Bund, das Land Niedersachsen oder die Deutsche Bahn AG.

Geld fließt aus dem Stadtsäckel auch in Verdens Innenstadt. Aus dem Topf „Zukunftsfonds“, den die Stadt im Spätsommer 2021 aufgelegt hat, stehen allein in diesem Jahr 200 000 Euro zur Verfügung. Bedient werden Geschäftsleute in der Kernstadt, die ihre Läden und deren Fassaden verschönern, neu einrichten oder barrierefrei machen wollen. Vieles ist möglich. Bis zu 15 000 Euro fließen aus der Stadtkasse, sofern sich der Antragsteller bereit erklärt, mindestens dieselbe Summe aus eigenen Mitteln in die Renovierung zu stecken. Auch Mietkosten werden in gewissen Rahmen bezuschusst. Der Zukunftsfonds ist auf drei Jahre ausgelegt. Insgesamt steht eine halbe Million Euro zur Verfügung, nicht verbrauchte Restmittel können in die Folgejahre übernommen werden. Und dazu gibt es in den nächsten Jahren zusätzliches Geld vom Land Niedersachsen für das Projekt Probierstadt und der Idee, sogenannte Pop-up-Stores flächendeckend zu unterstützen. Birgit Honé, niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, hatte bei einem Besuch in Verden einen Zuschuss von circa 750 000 Euro zugesagt. Verden übernimmt beim Thema Probierstadt landesweit eine Vorreiterrolle.

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