Mediterrane Feinkost kommt gut an in Verden

Neueröffnung in der Großen Straße: Jasmina Ibrahim übernimmt Bilges-Gebäude

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Koch Bastian Ritter und Inhaberin Jasmina Ibrahim im neuen, grundsanierten „Mediterrane Feinkost“.

Verden - Einst galt es noch als Insidertipp, jetzt ist es – im Wortsinn – in jedermanns Munde: Der gastronomische Betrieb „Mediterrane Feinkost“ bietet seit 2012 in der Verdener Innenstadt kulinarische Spezialitäten vielerlei Art an. „Es ist mir sehr wichtig, auf die Wünsche meiner Kunden einzugehen“, berichtet Jasmina Ibrahim, Inhaberin und Leiterin des Geschäfts. Sie folgte dem Wunsch ihrer Stammkunden und expandierte. Jasmina Ibrahim kaufte das Gebäude der ehemaligen Fleischerei Bilges in der Großen Straße und hauchte ihm neues Leben ein.

Nach der Grundsanierung mit ihrem Mann Azmi Ibrahim eröffnete das Geschäft an der Großen Straße 67. Den alten Laden an derselben Straße unter Hausnummer 106 will sie jetzt renovieren und dann auch neu eröffnen.

„Wir konnten nichts von der Speisekarte nehmen“, erinnerte sich die Inhaberin. Jede angebotene Spezialität traf auf so viel Nachfrage und positives Feedback, dass sie Schwierigkeiten bekam, alles in der alten, kleineren Küche zuzubereiten. Dank der neuen Räume kann das bisherige Angebot an Aufstrichen, Käsecremes, kleinen Teigspezialitäten, eingelegtem Gemüse und vielem mehr, aufrechterhalten werden.

Zusätzlich zu diesem bisherigen Angebot an Kaltspeisen bietet „Mediterrane Feinkost“ nun auch einen warmen Mittagstisch an, der sich jeden Tag ändert. Jasmina Ibrahim ist dabei wichtig, dass neben den fleischhaltigen deutschen Gerichten, auch immer etwas Vegetarisches auf der Karte zu finden ist.

Großer Andrang in der Mittagszeit

Unterstützt in der Küche wird die Inhaberin dabei tatkräftig von dem Koch Bastian Ritter. Denn gerade um die Mittagszeit, zwischen 12 und 14 Uhr, herrscht der größte Andrang. Viele, die in Verden arbeiten, holen sich etwas Warmes zum Mitnehmen, andere wiederum setzen sich in den herzlich eingerichteten Innenraum der Gastronomie, oder nach draußen unter den Sonnenschirm. So passiert es nicht selten, dass sich Kollegen und Mitarbeiter hier über den Weg laufen: „Ach, ihr auch hier?“, heißt es dann oft.

Doch auf diesem Erfolg ruht sich die Inhaberin nicht aus. Obwohl es noch etwas Zeit bis zum Festival ist, hat sie sich schon entschlossen, in diesem Jahr bei der Kneipennacht der Verdener Jazz- und Blues-Tage dabei zu sein. „Einige meiner Stammkunden sind dort im Vorstand und haben mir empfohlen, es mal auszuprobieren“, erzählte sie. Sie hofft, ihr ohnehin großes Angebot dadurch noch erweitern zu können. „Vielleicht verwandeln wir uns in eine Art Bar“, überlegte Jasmina Ibrahim bereits unternehmungslustig. 

lh

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