Feedback-Bögen verteilt

Markt auf Probe findet Anklang: Stände in der Süderstadt aufgebaut

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Marktmeister Rüdiger Nodorp (mit Hut) begutachtet zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Wochenmarkt die gestrige Aufstellung der Stände in der südlichen Fußgängerzone.

Verden - Die Sätze des Tages sprach gestern Vormittag Marktmeister Rüdiger Nodorp während des Ortstermins in der Fußgängerzone. „Noch in diesem Jahr wird alles geprüft und gegebenenfalls umgesetzt, wenn es denn räumlich passt. Aber erst nach der Domweih.“ Kunden und Händler können folglich hoffen, demnächst freitags Marktstände rund um den „Mückenschiss“ zu erleben.

Das ist das zentrale Ergebnis des Marktes auf Probe gestern in der Süderstadt. Die Forderung ist so neu nicht, Marktstände von der Domstraße mehr Richtung Innenstadt zu „schieben“. Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe „Wochenmarkt“ hatte die Standortverlagerung erarbeitet. Nun ging es um die Frage: „Passt es oder passt es nicht?“ Rüdiger Nodorp hatte im Marktausschuss früher immer wieder betont, dieser Teil der Fußgängerzone sei zu eng und das auch mit Sicherheitsbedenken begründet.

Jürgen Lindner, der sich als Bürger mehr als einmal für die zusätzliche Attraktivität eingesetzt hatte, freute sich bei der Begehung auf dem Lugenstein und der Großen Straße ganz besonders, dass sich Bürgermeister Lutz Brockmann für den Markt auf Probe eingesetzt habe. „Geht das überhaupt?“ fragte der Verwaltungschef folglich zu Beginn. Es zeigte sich aber schnell, dass sowohl die Händler als auch die ansässigen Kaufleute von einem Markt vor der Nase durchaus angetan sind.

So wurde jeder Meter genau beäugt, wo und wie die Marktstände platziert werden können. Der Freitagsmarkt, bisher „abgehängt“ vom Geschehen in der Domstraße, hat seit Jahren mit rückgängigen Besucherzahlen und auch den Fallwinden am Dom zu kämpfen. Ideen, komplett in die Norderstadt umzuziehen, fanden bei den Händlern kaum Gegenliebe. Bliebe also die gestern versuchsweise vorgestellte Alternative, an der immerhin 15 Stände aufgebaut werden mussten. Und da steckte „der Teufel im Detail“. Mal waren Fahrradständer im Weg, dann Stühle der Gastronomie. Auch die Vordächer der Stände sind nicht ganz ohne.

Händler-Sprecherin Anne Emde brachte es dennoch auf den Punkt: „Das ist doch am Samstag nicht viel anders. Wenn wir das jetzt im Süden machen, bekommen wir mehr Bewerbungen, um auch die Lücken zu schließen.“ Die Stadt, die mit der Cima Marketing aus Lübeck zusammenarbeitet. ließ ferner Feedbackbögen an Passanten, Kunden, Händler und Kaufleute verteilen. Die Fragebögen werden dann von Rüdiger Nodorp ausgewertet, ob der Bereich als neuer Standort des Freitag-Marktes genutzt werden kann. Kommentar von Ratsherr Jürgen Weidemann: „Was war, muss nicht immer so bleiben. Eine Veränderung würde der Süderstadt gut tun.“ Kollege Sven Sottorff: „Als Gemeinschaft müssen wir das auch mal umsetzen.“ 

koy

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