Jeden Sonntag Adventsbrunch

Magic Park öffnet Pforten im Winter

Karussells im Wald.
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Magic Park im Winter erleben. Nicht alle Karussells sind jetzt beim Winterangebot des Parks im Betrieb.

Verden – Den Märchenwald nun auch im Winter erleben: Der Ritter Rost Magic Park hat zum Jahresende wieder geöffnet. Seit einer Woche können die Fans den Freizeitpark auch zu dieser ungewohnten Witterung besuchen, immer am Wochenende und an den Ferientagen. „Das ist das erste Mal, dass wir sowas machen“, sagt Geschäftsführer Bastian Lampe.

Als eine Art Experiment sieht Lampe die Wintereröffnung an. Man möchte schauen, ob der Park auch in der kalten Jahreszeit besucht wird. „Wenn es gut läuft, können wir das auch die nächsten Jahre machen“, sagt er. Es gehe ihm nicht darum, großartig Gewinne zu erzielen, sondern viel eher um das Personal. „Bisher waren die Mitarbeiter des Parks nur Saisonkräfte und im Winter quasi arbeitslos. Deswegen wollen wir nun für bessere Arbeitsplätze sorgen, indem wir ihnen durch die Wintersaison ganzjährig Jobs verschaffen“, erklärt Lampe.

Für ihn hätte es den Vorteil, dass er die Angestellten dann auch direkt für die darauffolgende Sommersaison halten kann, denn oft bestünde das Problem, dass er jedes Jahr wieder neue Angestellte suchen muss, weil nur knapp die Hälfte aus dem Vorjahr zurückkomme. Die Neuen müssten auch erstmal eingearbeitet werden.

Nun können vier Mitarbeiter ganzjährig beschäftigt werden und würden dann auch voraussichtlich nächstes Jahr zur Sommersaison weiter bleiben.

Einige Karussells sind zurzeit allerdings nicht zugänglich, zum einen aus technischen Gründen, denn bei kälteren Temperaturen sind manche Geräte nicht funktionstüchtig.

Zum Anderen möchte Lampe auch kein allzu großes Risiko eingehen, weil sonst zu viel Personal benötigt werden würde, das ja auch sein Gehalt bekommen müsste. „Schließlich wissen wir noch nicht, wie lukrativ die jetzige Öffnung ist“, so Lampe. Der Märchenwald und der Streichelzoo sind aber uneingeschränkt zugänglich.

Weil in den Testzentren die Kapazitäten begrenzt sind, und potenzielle Besucher nicht abgehalten werden sollen, den Magic Park zu besuchen, werden vor Ort Selbsttests zum Kauf angeboten, die man dann unter Aufsicht durchführen kann. Grundsätzlich gilt 2G-Plus allerdings nur im Innenbereich des „Rostaurants“ und im Theater; der Außenbereich der Gastronomie und die Parkanlage sind für Geimpfte und Genesene auch ohne Test zugänglich.

Probleme sieht Lampe aber dennoch wegen der anhaltenden Corona-Pandemie: „Die Leute sind, denke ich mal, verunsichert und das könnte ein Hindernis sein, in den Vergnügungspark zu gehen.“

Klar sei das Wetter durchwachsen, die Besucher müssten sich noch ein bisschen dran gewöhnen. Dennoch freut sich Lampe über jeden Gast, der vorbeikommt, „um den Magic Park auch mal zu dieser Jahreszeit zu erleben. Ich rate aber dazu, sich warm anzuziehen!“ Und: „Leute fahren im Winter schließlich auch Ski bei der Kälte, ordentlich eingepackt macht es bei uns mindestens so viel Spaß“, so Lampe.

„Dass wir nun auch im Winter aufmachen, hat nichts mit der Pandemie zutun, diese Idee hatte ich schon, als ich hier anfing. Das war noch vor Corona“, ergänzt Lampe.

Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr ist der Adventsbrunch, der am dritten und vierten Advent stattfindet. „Das haben wir so bisher auch nicht gehabt. Wenn das gut läuft, können wir das auch die nächsten Jahre fortführen“, sagt er. „Also, merken, Sonntag geht"s los!“

Hierbei seien alle willkommen, diese Aktion laufe unabhängig vom Besuch des Freizeitparkes. Geöffnet hat das „Rostaurant“ an den Adventssonntagen immer zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr.

Vom 28. bis zum 31. Januar wird es außerdem die langen Märchennächte geben, bei denen es unter anderem eine Nachtwanderung durch den Märchenwald geben wird.

Inzwischen steht auch fest, dass es demnächst zwei, drei neue Attraktionen geben wird. „Was genau, wird noch nicht verraten, aber die Besucher können sich freuen“, so Lampe.

Die Tiere im Streichelzoo warten auf kleine und große Besucher wie Bastain Lampe.

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