Kord Sternberg neuer Leiter des Kirchenamtes Verden

Lust und Wille zur Gestaltung

Der neue Leiter des Kirchenamts mit den Superintendentinnen Susanne Brise, Elke Schölper und Jutta Rühlemann (v.l.) - Foto: ahk

Verden - Kord Sternberg heißt der neue Leiter des Kirchenamtes Verden. Mit einem Gottesdienst im Dom und anschließendem Empfang wurde der bisherige stellvertretende Leiter am 1. Juni in sein neues Amt eingeführt. Sternberg ist 44 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.

Seine Ausbildung absolvierte Sternberg beim Landkreis Verden und war dort anschließend zehn Jahre lang im gehobenen Dienst tätig, zuletzt im Sozialamt. Im Jahr 2000 wechselte der Verwaltungsmann als Kassenleiter ins damalige Kirchenkreisamt in Verden. Nach der Fusion mit Rotenburg im Jahr 2011 wurde er stellvertretender Leiter des Amtes.

Das vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreisverband getragene Amt der Kreise Osterholz-Scharmbeck, Rotenburg und Verden ist zuständig für 54 Kirchengemeinden mit rund 182.500 Gemeindemitgliedern, 22 Kindertagesstätten, 37 Friedhöfe, 352 Gebäude, drei Diakonische Werke und zwölf Stiftungen.

Den Einführungsgottesdienst leitete Superintendentin Elke Schölper unterstützt von ihren Kolleginnen Jutta Rühlemann aus Osterholz-Scharmbeck und Susanne Briese aus Rotenburg. Den neuen Amtsleiter beschrieb Schölper als maßvoll. Als Verwalter des Kapitalfonds im Kirchenkreis habe er das Vermögen der Stiftungen oder die Rücklagen der Gemeinden niemals „eingegraben“, aber er habe sich auch niemals verzockt. „Ihre Aufgabe ist, Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Verbände und Einrichtungen darin zu unterstützen, mit dem anvertrauten Gut etwas zu erreichen.“ Sternberg habe in den letzten Jahren viele Ideen entwickelt und die zunehmende Verantwortung verstanden, die die Landeskirche den Kirchenämtern und den -kreisen zuschreibt. „Sie haben Lust und Willen, auch im Haus und für das Haus gestalterisch zu wirken.“

Nach dem Gottesdienst sprach Landrat Peter Bohlmann für die kommunalen Kooperationspartner die Grußworte. Er sei sicher, dass Sternberg in seiner neuen Funktion Erfolg haben werde. Durch seine Ausbildung beim Landkreis und die Tätigkeit im Jugendamt, Sozialamt und später im Kirchenamt habe er tiefe Kenntnisse in beiden Verwaltungsstrukturen. „Zwischen Landkreis und Kirchenkreis gibt es mehrere Gemeinsamkeiten, beide sind mehr als die Summe ihrer Gemeinden“, betonte der Landrat. „Es gibt Verwaltungsgrundsätze, die uns beide bestimmen, das ist der Grund für das gegenseitige Verständnis.“

Dr. Viva Katharina Volkmann überbrachte die Grüße des Kirchenkreistages. Grußworte gab es auch von Änne Kühn im Namen des Kollegiums und von Andreas Miehe im Namen der Mitarbeitervertretung.

Dies sei ein besonderer Moment für ihn, bekannte Sternberg. Das neue Amt bringe zwar viel Verantwortung mit sich, aber auch die Möglichkeit, etwas Neues zu gestalten. „Mir ist wichtig, dass wir die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden von der Verwaltung entlasten, damit die vor Ort ihre Arbeit in den Kirchengemeinden gut machen können“, sagte Sternberg. - ahk

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