Luftige 1-Zimmer-Wohnung / Einzug wohl 2022

Storchennest nach Sturz neu aufgebaut

Eine Gruppe Menschen richtet einen Storchenhorst auf.
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Gemeinsamer Kraftakt: Das Ein-Zimmer-Appartement bietet Platz für eine ganze Storchenfamilie – sofern Lage und Aussicht einem Paar genehm sind.

Neubauten werden derzeit viele in Neumühlen errichtet. Doch auch Meister Adebar soll nicht zu kurz kommen. Ihm war bereits im November 2013 ein Ein-Zimmer-Appartement in luftiger Höhe errichtet worden. Es war, vermutlich aufgrund der Lage, allerdings von dauerhaftem Leerstand gezeichnet. Nach einem Sturmschaden wurde das Storchennest nun auf der gegenüberliegenden Straßenseite neu aufgebaut.

Verden – Wolfgang Dittner hat das Projekt für die „Interessengemeinschaft Storchennestbau Neumühlen“ koordiniert und es fand zahlreiche Unterstützer. „Das Nest wurde nach dem Sturz gerichtet und durch Schweißarbeiten ausgebessert, um dann mit Eisseler Weideästen geflochten und mit Heidekraut ausgepolstert zu werden“, berichtet der Berufsschullehrer. Einer seiner Schüler, Marvin Saß aus Eitze, habe den Stamm der Halterung angepasst.

„Ein Loch musste gegraben werden, das dann mit dem Stahlbewährungskorb ausgestattet und mit Beton befüllt wurde. Der Beton wurde dankenswerterweise von der Firma Matthäi Transportbeton für dieses Naturschutzprojekt gespendet, was das Spendenbudget deutlich entlastet hat“, freut sich Dittner.

Und nun war es endlich soweit. Aus Eissel waren sowohl Joachim Hustedt als auch Jürgen Kamermann mit Trecker und dem nötigen Know-hhow gekommen. Ratzfatz war der rund zehn Meter hohe Stamm samt Nest errichtet und fest verankert. Mit Anwohnern aus dem Wohngebiet, Unterstützern, Mitgliedern des Scharnhorster Ortsrates und Ortsbürgermeister Gerard-Otto Dyck wurde anschließend ein Richtfest im Rahmen eines kleinen Umtrunks gefeiert.

Dieses Jahr ist kein Einzug eines Storchenpaares mehr zu erwarten, aber Dittner rechnet künftig fest damit, denn häufiger seien Störche auf den angrenzenden Flächen zu sehen. Der Platz am Rande eines Feldes, gegenüber der Straßeneinmündung „Auf dem Hufschlag“, wurde nach Rücksprache mit Joachim Winter, Wildstorchbetreuer im Landkreis Verden, als besser geeignet angesehen. Vorher befand sich das Nest direkt an der Straßeneinmündung „Traversale“.

Direkt angrenzend liegt eine Wiese, die für das Aufstellen ebenfalls genutzt werden durfte. Winter habe sich um die Genehmigung gekümmert und so gilt auch ihm der Dank Dittners. Genauso wie den Familien Helberg und Burdorf, die ihre Zustimmung als Grundeigentümer erteilt hatten.

So konnte gemeinsam der Wunsch nach einem Storchennest in direkter Nachbarschaft umgesetzt werden. Und nach dem Richtfest sollen zwei Störche zumindest schon mal vorbeigeschaut haben.

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