Rockige Klänge mit eigener Handschrift

De Lorean im Kult: Beste Stimmung beim Clubkonzert des Vereins Verdener Jazz und Bluestage

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De Lorean spielten im Kult ein tolles Konzert.

Verden – Rockige Klänge gaben beim Clubkonzert des Vereins Verdener Jazz- und Blues-Tage im Kult den Ton an. Die Osnabrücker Band De Lorean, bestehend aus Thorsten Käsekamp (Gitarre, Gesang), Stefan Käsekamp (Schlagzeug, Gesang) und Volker Fastenau (Bass, Gesang), verliehen Klassikern und weniger bekannten Stücken ihre eigene Handschrift.

Das Publikum war von Beginn an in bester Stimmung.

Rockig ging es gleich mit Klassikern von Tom Petty und ZZ Top zur Sache. Doch auch die Stücke, die nicht jeder gleich bei den ersten Ton erkannte wie „Pretzel Logic“ von Steely Dan kamen bei den Zuhörern an. Gitarrist Thorsten Käsekamp zeigte vom ersten Ton an sein ganzes Können und bekam oft Szenenapplaus. Bruder Stefan am Schlagzeug und Volker Fastenau am Bass standen ihm in nichts nach und setzten ihre Akzente.

Auch seltener gehörte Stücke von den Beatles wie „I´ve got a Feeling“ vom Album „Let it be“ oder Come together von der LP Abbey Road gehören zum Repertoire des Trios. Diese Perlen der Musikgeschichte trafen den Nerv der Gäste, die das Konzert sichtlich genossen.

Wenn es um Klassiker des Rock geht, darf „Superstition“ von Stevie Wonder natürlich nicht fehlen. Da konnte kaum noch jemand still sitzen bleiben, einige tanzten sogar.

Einen ganz anderen Ton schlug das melodische „Everybody wants to rule the World“ von Tears for Fears an. „Ein komplizierter Song, den wir versucht haben, auf drei Mann runterzubrechen. Das war schon eine harte Nuss“, gestand Volker Fastenau. Die Mühe hat sich aber auf jeden Fall gelohnt: die De- Lorean-Version überzeugte klanglich. Mit dem Stones-Kracher Brown Sugar und einem Stück des US-amerikanischen Gitarristen Michael Landau ging der erste Teil des Konzertes zu Ende.

Mit Frank Zappas „My Guitar wants to kill your Mama“ ging es nach der Pause gleich wieder gut los, das Publikum war nach wie vor voll dabei. Mit „She said, she said“ von den Beatles ging es zur Abwechslung etwa ruhiger zu. Beim „I went down to the Crossroads“ von Cream spielte sich das Trio regelrecht in Ekstase und bei Tom Pettys „Free falling“ sangen schließlich alle mit.

Totos „Gypsy Train“ kannten sicher nur die Wenigsten. „Wir haben jetzt einen Punkt erreicht, wo wir das spielen können“, sagte Volker Fastenau. Er hatte Recht, auch dieses Stück bedachten die Zuhörer mit begeistertem Applaus. Bei „Every little Thing she does is Magic“ klang Thorsten Käsekamp fast wie Sting. Nach „2 become 1“ von den Spice Girls kündigte die Band zum Bedauern des Publikums schon das letzte Stück an. Natürlich waren noch zwei Zugaben fällig, bevor De Lorean die Bühne endgültig verlassen durfte.

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