Lösungsansätze für Verkehr

Landtagsabgeordnete zu Auftaktgespräch bei Straßenbaubehörde

Dörte Liebetruth (l.) im Gespräch mit Amtsleiterin Gisela Schütt.

Verden - Viel zu besprechen gab es beim Antrittsbesuch der SPD-Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth bei der Leiterin des Regionalen Geschäftsbereichs Verden der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Gisela Schütt. Dörte Liebetruth erläuterte Schütt Ideen und Anregungen, die sie von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt hatte und informierte sich bei der Behördenleiterin über aktuelle Projekte der Straßenbaubehörde.

„Unser Arbeitsschwerpunkt liegt derzeit auf der Sanierung von Brücken und Autobahnen“, so Schütt. Viele Brücken im Einzugsgebiet der Behörde würden den Verkehrsprognosen bis 2030 nicht mehr standhalten. Sie müssten dringend saniert werden oder durch Neubauten ersetzt werden, damit keine Schließung drohe. „Das ist eine Riesenaufgabe, die auf unserer Prioritätenliste ganz oben steht und uns viele Planungskapazitäten kostet“, sagte Schütt. 

Für die Sanierung der Nordbrücke in Verden sei die Planung bereits weit fortgeschritten. Die Landesbehörde wird in Kürze die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beim Landkreis beantragen und rechnet mit einem Baubeginn nicht vor 2021. Schütt erklärt: „Wir spüren den Fachkräftemangel und bräuchten dringend mehr Personal. Doch derzeit ist es schwer, vorhandene Stellen zu besetzen.“

Ueser Kreuzung zum Kreisverkehr umbauen?

Dörte Liebetruth sprach Gisela Schütt auf die schon jetzt erheblichen Verkehrsprobleme an der Ueser Kreuzung in Achim an, die für viele Anwohner und Pendler eine große Belastung darstelle. Besonders interessierte Liebetruth die Möglichkeit, an der Ueser Kreuzung einen Kreisverkehr zu bauen. „Eine Verbesserung der Verkehrsqualität wäre sehr sinnvoll“, bestätigte Schütt. 

Liebetruth erkundigte sich nach der Möglichkeit, bei Sperrungen der Autobahn wenigstens nicht die Umleitung über die Ueser Kreuzung laufen zu lassen. Schütt erläuterte, eine Umleitung über die L156, K5 und K9 sei schwierig, da die Fahrbahnbreite stellenweise mit 5,50 Meter für Begegnungen von Lkw zu schmal sei. Liebetruth hob die Bedeutung eines abgestimmten Verkehrskonzepts für den Nordkreis hervor, heißt es im Pressetext.

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