Vorbereitungen im Freibad beginnen

Verdener Verwell steht in den Startlöchern: Neue Corona-Verordnung lässt hoffen

Bald wieder Badespaß in der Sonne?
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Bald wieder Badespaß in der Sonne?

Verden – „Bundesländer planen Lockerungen“, „Lockerungen für Geimpfte vorgesehen“ und „Außengastronomie bald wieder am Start?“ – überall in den Medien liest man derzeit Schlagzeilen, die Hoffnung machen. Und das nicht nur bei den Bürgern, sondern auch bei vielen Freizeiteinrichtungen, die seit Monaten aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen haben. So auch im Verdener Verwell, wo jetzt die Vorbereitungen für die hoffentlich bald startende Freibadsaison vorsichtig anlaufen.

„Das Schwimm- beziehungsweise Sportbecken draußen haben wir bereits mit Wasser befüllt, es ist aber noch nicht einsatzbereit. Das Erlebnis- und Springbecken daneben ist noch leer“, berichtet Arne Lindhorst, stellvertretender Badleiter des Verwells. „Auf unserer Außenanlage haben wir schon einiges vorbereitet, aber bevor wir richtig in die Vollen gehen, werden wir erstmal die Verordnung, die ja am kommenden Montag beschlossen werden soll, abwarten. Bis jetzt sind Bäder in den Öffnungen ab einer Inzidenz von 100 leider nicht mit aufgeführt, soweit ich weiß“, so Lindhorst. Der Stufenplan der Landesregierung vom Februar hatte in Aussicht gestellt, Freibäder mit Hygienekonzept zu öffnen, wenn die Inzidenz stabil zwischen 25 und 50 liegt. Ob daraus etwas wird, bleibt abzuwarten. Ohnehin müsste der Inzidenzwert des Landkreises Verden, der gestern bei 94,1 lag, um diese Voraussetzung zu erfüllen, erstmal drastisch sinken.

„Sollte es wirklich das Okay der Regierung für die Öffnung von Freibädern geben, bräuchten wir mindestens zwei Vorbereitungswochen, bis wir starten könnten“, erklärt Lindhorst. Sprich: Frühestens Ende Mai könnte die Freibadsaison in Verden losgehen. „Normalerweise findet das Anbaden bei uns eh Mitte Mai statt, von daher würde das sogar ganz gut passen“, berichtet der stellvertretende Badleiter.

Eintritt nur mit Online-Ticket: Frühestens Ende Mai könnte der Badbetrieb starten, mit Genehmigung der Regierung versteht sich.

Ebenfalls abzuwarten bliebe, welche Regeln für Freibäder schlussendlich gelten werden. „Natürlich würden wir gerne wieder mit unserem Hygienekonzept aus 2020 arbeiten, das sich in der Vergangenheit bereits bewährt hat“, sagt Lindhorst. Er könne sich beispielsweise gut vorstellen, das Online-Ticket wieder einzuführen. Doch ob ein negativer Corona-Test oder eine vollständige Impfung zu den Voraussetzungen für den Freibadbesuch hinzukommen, wisse aktuell niemand. „Wir verfolgen die Diskussionen der Regierung genau und werden uns sobald er beschlossen ist intensiv mit dem Stufenplan beschäftigen“, so Lindhorst.

Sollten Freibäder nicht in den Lockerungen mit inbegriffen sein und müssten somit weiterhin geschlossen bleiben, sei trotzdem gut zu tun. „Wir stecken mitten in den Renovierungsarbeiten, die seit Ende Februar laufen. Die Revisionsarbeiten sind soweit abgeschlossen, doch die Renovierung des Daches, der Fassade und der Lüftungsanlage im Bereich des Sportbeckens drinnen sind weiterhin in vollem Gange und werden auf jeden Fall bis September andauern“, sieht Lindhorst hier noch einige Zeit ins Land gehen.

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