Ortsdurchfahrt Walle ab Pfingsten wieder in beide Richtungen passierbar

Letzte Nervenprobe für 7200 Autofahrer

Vorbereitungen für den Schlussakkord: In der kommenden Woche wird die Asphalt-Oberschicht aufgetragen.

Verden-Walle – In der Woche vor Pfingsten noch einmal eine Nervenprobe, dann geht das aktuell größte Straßenbauprojekt der Region in Siebenmeilenstiefeln seinem Ende entgegen. „Wir können die Zeitverluste, die durch die Corona-Krise und den nachträglich in die Planungen aufgenommen Einbau von Versorgungsleitungen angefallen sind, zwar nicht aufholen, aber wir haben die Arbeiten so strukturiert, dass der Verkehr möglichst bald wieder in beide Richtungen rollt“, sagt ein Sprecher der Straßenbaubehörde Verden. Die Ortsdurchfahrt Walle werde wegen Asphaltarbeiten wie berichtet ab dem kommenden Freitag für eine Woche gesperrt, anschließend jedoch falle keine großräumige Sperrung mehr an. „Die vier Monate der Einspurigkeit sind dann vorbei.“

Während die rund 7200 Fahrzeuge pro Tag in der kommenden Woche aus Richtung Rotenburg über Kirchlinteln und aus Richtung Verden über Völkersen umgeleitet werden, wird es noch einige Zeit dauern, ehe die Maßnahme endgültig abgeschlossen ist. „Zurzeit gehen wir von Ende Juli als Fertigstellungstermin aus“, heißt es aus der Behörde, rund drei Monate später als anfänglich vorgesehen. Mit der ursprünglichen kalkulierten Bausumme von rund vier Millionen Euro komme man jedoch hin. „Einige Gewerke fielen günstiger aus, andere teurer.“

Autofahrer können jetzt schon erahnen, wie sich die Waller Ortsdurchfahrt verändern wird. Neue Rad- und Fußwege sowie in vielen Bereichen ein Grünstreifen, wo vor wenigen Wochen noch ausschließlich Asphalt die Blicke auf sich zog – und zum Tritt aufs Gaspedal verleitete. „Es wird schön“, sagt beispielsweise Ortsbürgermeister Detlef Petersen.

In einer Übergangsphase von Pfingsten bis zum 11. Juni müssen Autofahrer lediglich kurze Zeitverluste einplanen. An zwei Restbaustellen stehen Ampelanlagen, die den Verkehr wechselseitig passieren lassen. Zunächst wird die Einmündung der Straße Waller Bahnhof auf Vordermann gebracht, anschließend sind die Restarbeiten an den Gehsteigen an der Reihe. Parallel wird bereits das Regenrückhaltebecken gebaggert, das aus Richtung Verden kurz vor der Waller Ortseinfahrt entstehen soll.

Neben dem Neubau von Versorgungsleitungen verursachte vor allem die Corona-Krise Zeitverluste. „Die Baufirma hat zwei Teams gebildet, um einen möglichen Ausfall des kompletten Baustellenpersonals auszuschließen“, heißt es aus der Behörde, „auf diese Weise wurde kontinuierlich, aber mit vermindertem Tempo weitergearbeitet.“ kra

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