Lesung und Diskussion zu den sportlichen Erfolgen von Dr. Reiner Klimke

Sechsfacher Olympiasieger

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Sportjournalist und Herausgeber Uwe Peppenhorst (Mitte) moderierte die Talkrunde im Deutschen Pferdemuseum. Von links Sohn Rolf Klimke, Ruth Klimke, Uwe Peppenhorst, Weggefährte Siegfried Dehning sowie Madeleine Winter-Schulze.

Verden - Zum Thema „Reiner Klimke – sein Leben, seine Pferde und seine reiterlichen Erfolge“ hatte das Deutsche Pferdemuseum (DPM) eingeladen. Zu den vielen Gästen, die DPM-Vorstandsmitglied des Deutschen Pferdemuseums Dr. Anne-Elisabeth Baumgart aus Döhlbergen begrüßte, zählte Dr. Reiner Klimkes Ehefrau Ruth.

Sohn Rolf Klimke, Schauspieler Peter Kaempfe, der Sportjournalist und Herausgeber des Buches „Reiner Klimke – Erinnerungen an einem großen Reiter und Menschen“, Uwe Peppenhorst, Klimkes Weggefährte, der frühere Vielseitigkeitsreiter Siegfried Dehning, sowie Mäzenin Madeleine Winter-Schulze waren weitere Gäste auf dem prominent besetzten Podium.

Bevor es zu einer interessanten Diskussion kam, gab Ruth Klimke, Einblicke in die Familiengeschichte und ihre Rolle als Ehefrau von Reiner Klimke und Mutter der drei Kinder Ingrid, Michael und Rolf. Klimke, der im Dressur- und im Vielseitigkeitssattel saß und zudem als Ausbilder erfolgreich war, starb 1999 nach seinem zweiten Herzinfarkt im Alter von nur 63 Jahren.

Der Sprecher vieler pferdia-tv-Filme, Peter Kaempfe, las einige prägnante Passagen aus dem Peppenhorst-Buch. Filmausschnitte und Fotomaterial erinnerten an Reiner Klimkes Philosophie der Reiterei und seine Art und Weise, Pferde auszubilden.

Ruth Klimke berichtete unter anderem von ihrer Mitarbeit am Buch, von der Vielzahl der gesichteten Fotos und von den vielen Aufzeichnungen ihres verstorbenen Mannes. Aber auch ihre Rolle kam nicht zu kurz. Sie habe viel getan für das tägliche Training der drei Erfolgspferde Ahlerich, Dux und Mehmed. Schließlich war Ehemann Reiner im Hauptberuf Anwalt. Viele sagten ihm nach, dass er oft aufgrund seines hohen Arbeitspensums einen 48-Stunden-Tag hatte.

Sohn Rolf erzählte, dass er bereits mit 13 Jahren aufgehört habe zu reiten, aber weiterhin beruflich dem Reitsport verbunden sei. Sein Bruder Michael reitet erfolgreich Dressur und über die Erfolge seiner Schwester Ingrid Klimke muss nicht gesprochen werden. Jeder Pferdefreund kennt die zweifache Vielseitigkeits-Olympiasiegerin und mehrfache Welt- und Europameisterin. Sie ist voll in die Fußstapfen ihres Vaters getreten, der sechsfacher Olympiasieger in der Dressur war. Die Olympischen Spiele waren für Reiner Klimke immer das Größte.

Auch der nächste Stern am Reiterhimmel der Familie Klimke kündigt sich schon an. Greta, die 13-jährige Tochter von Ingrid Klimke, ist erfolgreich im Vielseitigkeitssport unterwegs. Das sowohl bei den Ponys als auch mit dem Vielseitigkeitspferd FRH Abraxas, dem ehemaligen Erfolgspferd von Mutter Ingrid und Mäzenin Madeleine Winter-Schulze.

Siegfried Dehning erzählte unter anderem, dass ihn der Anwalt Dr. Reiner Klimke als Rechtsbeistand mit seiner manchmal durchaus direkten und verhandlungssicheren Art bei Vertragsverhandlungen sehr unterstützt und geholfen habe. Auch das war eine Seite des großartigen Menschen und Reiter Reiner Klimke.

jho

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