Konzert im Domherrenhaus

Lennon-Denkmal in Verden wird zehn Jahre alt

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Eric Paisley nahm die Beatlesfans mit auf eine Reise durch das Repertoire der Liverpooler.

Verden - Ganz im Zeichen von John Lennon stand das Konzert im Domherrenhaus. Anlässlich der Enthüllung des Denkmals für John Lennon an der Aller vor genau zehn Jahren initiierte Merve-Maria Leeske ein Jubiläumskonzert für den bekannten Beatle, der 1966 zu einem Filmdreh in der Allerstadt war.

Mit einigen einleitenden Worten erinnerte sie an die Errichtung des Denkmals und deren Mitwirkenden, wie den Designer Uwe Blaschke. Er war seinerzeit für die Ausgestaltung des Denkmals zuständig und ist leider schon verstorben.

Deswegen spielte Eric Paisley an diesem Abend mit „Julia“ auch den Lieblingssong des Beatlesfans Blaschke. „Uwe war ein wichtiger Teil der Beatlesszene und der Song Julia von John Lennon sein absoluter Favorit“, so Paisley. Ansonsten spielte der international bekannte Beatles-Interpret alle Songs der Pilzköpfe aus Liverpool rauf und runter, weil die vielen Fans auf ihre Kosten kommen sollten.

„Schön unter Fans spielen zu können, dann muss ich keine Perücke aufsetzen, damit alle wissen, dass ich Beatles spiele“, scherzte der Musiker. Natürlich genossen die Zuhörer viele der bekannten Evergreens, wie „Please Please me“, „Imagine“ und „All you need is love“, die der Sänger Paisley ganz im Sinne der Liverpooler Boys, aber doch auf eigene Art, darbot. „Mister Postman“ und einige Songs aus der Feder von Paul Mcartney gehörten ebenfalls zum Repertoire des Abends. 

Das Publikum im Domherrenhaus genoss den Abend im Zeichen der Pilzköpfe.

Zu vielen Liedern konnte der Lüneburger Eric Paisley auch einige interessante Hintergrundinformationen den zahlreich erschienenen Fans erzählen und die Quelle ihrer Inspiration schildern. So habe Lennon viel Einfluss von Buddy Holly bezogen, dessen Songs dann freilich auch präsentiert wurden und gewisse Parallelen erkennen ließen.

„Die Beatles haben immer positive Musik gemacht, die die Menschen berührt hat“, fasste er die Wechselwirkung der Liverpooler mit ihren Fans und den anderen Musikern zusammen. Nach einem Trip im gelben U-Boot (Yellow Submarine)  der Beatles und vielen Zugaben entließ er das begeisterte Publikum in eine Nacht mit vielen aufgefrischten Ohrwürmern. 

lee

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