Lebenshilfe hat im neuen Domizil am Allerufer gestern die Türen geöffnet

Ein großer Schritt voran

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Großes Interesse an den Vorführungen und Mitmachaktionen im „Aller Atelier“. Das aktuelle Kursprogramm findet sich im Internet unter www.lebenshilfe-verden.de.

Verden - Bereits vor Wochen sind Verwaltung, offene Hilfen und Frühförderung der Lebenshilfe in das ehemalige Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Verden umgezogen. Gestern wurde das gemeinsame Domizil am Allerufer zunächst mit einem Empfang für geladene Gäste und daran anschließend mit einem „Nachmittag der offenen Tür“ offiziell eingeweiht.

Der offiziellen Eröffnung war ein großer Bahnhof beschert, denn das Interesse der Öffentlichkeit an den neuen Räumlichkeiten war groß. 1500 Quadratmeter Fläche umfasst das Gebäude, Raum, der den Nutzern ausreichend Platz für Büros, Therapie-, Bewegungs- oder Besprechungsräume bietet.

Sogar für größere Veranstaltungen ist ausreichend Raum. „Im einstigen Kundencenter der Stadtwerke können wir in Zukunft auch Vorträge oder Empfänge durchführen. Unsere räumliche Situation hat sich durch den Umzug in der Tat sehr entspannt“, unterstreicht Oliver Gewecke, Leiter offene Hilfen.

Außerdem sind Verwaltung und Angebote näher zusammengerückt, was der Arbeit nur zugute kommt und mit einem großen Synergieeffekt einhergeht. Auch die frühere Kantine der Stadtwerke wird für Angebote der Lebenshilfe genutzt. Dort haben die offenen Hilfen das Kunstatelier „Aller Atelier“ eingerichtet, das mit seinem vielfältigen Kursangebot für jedermann offen steht.

Gewecke: „Es gibt Angebote für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und für Klein und Groß. Die Interessenten müssen bei der Kursanmeldung bloß angeben, ob und inwieweit sie eine Assistenz benötigen. Außerdem kann jeder Kursteilnehmer auch seine persönliche Hilfe zur Unterstützung mitbringen.“

Rund 1,6 Millionen Euro hat die Lebenshilfe in den Kauf und in einen überwiegend barrierefreien Umbau der Immobilie investiert. Ein finanzieller Kraftakt, den, so der geschäftsführende Vorstand, Jürgen Doldasinski, in seinem Redebeitrag zur Begrüßung, die Aktion Mensch als zweckgebundene Maßnahme für die Frühförderung unterstützt habe. Den Löwenanteil müsse der Verein, der landkreisweit 1000 so genannte Kunden, vom Krippenkind über den Schüler bis hin zum Erwachsenen habe, jedoch alleine stemmen, sagte Doldasinski.

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