Nach sechs Jahren in Ganderkesee

Lars Kück übernimmt Kita-Leitung am Sachsenhain

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Männliche Verstärkung für die Kita: Christiane Morré und Lutz Brockmann mit Lars Kück (M.), dem neuen Leiter.

Verden - Neben der Grundschule am Sachsenhain hat auch die benachbarte Kita seit gut drei Wochen eine neue Leitung. Der 41-jährige Lars Kück wurde von Bürgermeister Lutz Brockmann und Bildungskoordinatorin Dr. Christiane Morré für die anspruchsvolle Aufgabe, eine Einrichtung mit einer Altersspanne von eineinhalb bis zehn Jahren zu führen, ausgewählt.

Gut 15 Bewerbungen waren für die ausgeschriebene Stelle der Kita-Leitung eingegangen, worüber sich Brockmann hocherfreut zeigte: „Es sind einige spannende Bewerbungen eingegangen, sodass wir am Ende aus vielen guten Kandidaten, den besten auswählen konnten.“

„Ich wollte etwas Neues machen“

Der Bremer Lars Kück hat in der Tat viel Erfahrung vorzuweisen, leitete er doch zuvor sechs Jahre einen Hort mit 40 Kindern in Ganderkesee. Dennoch war er auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, die er am Sachsenhain offenbar gefunden hat. „Ich wollte etwas Neues machen und mit Kindern unter drei Jahren habe ich in meiner Berufskarriere bisher noch nichts zu tun gehabt“, nannte Kück ein Motiv.

Das Besondere an der Tagesstätte am Sachsenhain ist, dass sie einen integrierten Hort besitzt und dort Kinder von eineinhalb bis zehn Jahren betreut werden, eine besonders interessante Konstellation, wenn es nach dem gelernten Erzieher geht: „Gerade das Miteinander von älteren und jüngeren Kindern hat Vorteile für beide Seiten. Die Kleineren können viel lernen und sich viel abschauen, die Größeren lernen frühzeitig, Verantwortung für andere zu übernehmen.“

In vorbildlicher Institution muss nicht viel umgekrempelt werden

Mit der benachbarten Grundschule bestand schon vor seiner Zeit eine Kooperation, die den Übergang der Kinder zwischen den beiden Einrichtungen erleichtere. Auch die Zusammenarbeit mit der Elternschaft wird am Sachsenhain groß geschrieben und der benachbarte Wald oft für gemeinsame Naturprojekte genutzt. Der passionierte Hobby-Volleyballer möchte diese Zusammenarbeit fortführen und sieht sich in seiner Anfangszeit trotz seiner verantwortlichen Position als Lernender, der sehr aufnahmebereit ist und nicht die Intention hat, alles umzukrempeln. Das Team vor Ort verbreite so einen Charme, dass er versuchen werde nur dort zu optimieren, wo es notwendig sei, „wie zum Beispiel bei meinen Gitarrenspielfähigkeiten“, so der 41-Jährige augenzwinkernd.

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