Noch auf der Suche nach Sponsoren

Kommunalkino bereitet 12. „Filmsalat“ vor

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Es wird fleißig geplant: Das Koki-Team bereitet den 12. Filmsalat in Verden vor. 

Verden - Gute Nachricht für alle Kinofans: Das Kommunalkino Verden hat auf seiner ersten Mitgliedersitzung im neuen Jahr die Vorbereitungen für den „Filmsalat“ 2018 gestartet. Das Kurzfilmfestival, das inzwischen im Dreijahresrhythmus durchgeführt wird, blickt bereits seiner 12. Auflage entgegen. Sie soll im September wieder viele Cineasten nach Verden locken.

Auch 2018 werden Werke gesucht, die besondere Probleme thematisieren, Dokumentationen zeigen, kritische Fragen stellen oder das Medium Kurzfilm einfach nur auf kreative Weise, zum Beispiel zu Werbezwecken, zu nutzen verstehen. „Filme, die mal traurig, mal fröhlich, ernst, gelassen, spannend und unterhaltend sind und die die Welt zeigen, wie sie ist“, werben die Organisatoren.

Da das Kurzfilmfestival „Filmsalat“ jedoch nur mit der Hilfe von Sponsoren durchführbar ist, steht zunächst einmal die Suche nach Förderern im Fokus der anfänglichen Aktivitäten. „Wir haben eigens eine Planungsgruppe gegründet“, berichtet Jürgen Menzel, Vorsitzender des Vereins Kommunalkino. Er kümmert sich gemeinsam mit Rainer Strang, Manfred Pehling, Jutta Behning, Wilfried Lichtenberg, Elisabeth Meyer, Juliane Böcker-Storch, Torsten Reissel und Ulrike Röttger um die Rahmenbedingungen sowie die Organisation des Events.

Festivaletat von rund 30 .000 Euro

Menzel, der den Festivaletat auf rund 30 .000 Euro beziffert, sagt, dass der bisherige Hauptsponsor seine erneute Unterstützung bereits zugesagt hat. „Aber wir bräuchten noch weitere Geldgeber“, betont er. „Der ,Filmsalat’ konnte in den vergangenen Jahren nur aufgrund der finanziellen Unterstützung in dieser Form existieren. Ohne Sponsoren wären die Tage voller kleiner Filme nicht durchführbar.“ In nächster Zeit sei daher zunächst einmal Klinkenputzen angesagt.

Menzel weiß, dass bereits viele engagierte Kurzfilmmacher ihrer Teilnahme entgegenfiebern. Für den 11. Filmsalat im Jahr 2015 hatte der damals tätige Vorbereitungskreis im Vorfeld über 100 Beiträge der unterschiedlichsten Genres mit einer maximalen Spielzeit von 20 Minuten gesichtet. Davon hatten es dann rund 20 Filme ins eigentliche Festival geschafft, wo sie von einer hochkarätig besetzten Jury bewertet wurden. Neben den von dem Gremium verliehenen Hauptpreisen wird es auch dieses Mal wieder einen Publikumspreis geben, über den die Gäste abstimmen.

Doch nicht nur die Preisgelder machen das Verdener Festival aus. Allen Teilnehmern sei vor allem ein Ziel gemeinsam: eine große Themenvielfalt zu bieten und zu zeigen, dass die Kurzbeiträge zu viel mehr als nur zum Vorfilm im täglichen Kinoprogramm taugen würden, so die Verantwortlichen. 

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