Ausgebrütet und um die Ecke gedacht mit Ulla Pabst

Osterüberraschung aus Verden: Kunst aus dem Ei gepellt

Karikatur: Hier jammert das Weichei
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Ganz ohne Titel – und doch erkannt? Klar doch, hier jammert das Weichei.

Verden – Das Ei steckt voller Überraschungen. Und vor allem: Es lässt sich damit vielerlei anstellen. Die Verdenerin Ulla Pabst hat die Eigenschaft des landwirtschaftlichen Produktes auf künstlerische Weise für sich entdeckt und schätzen gelernt – und befindet sich in guter Gesellschaft.

Ulla Pabst

Christoph Columbus und Loriot

Schon der Abenteurer Christopher Columbus wusste sich die besondere Eigenschaft des oval geformten Körpers zunutze zu machen. Und dann die bis heute nicht geklärte Frage, was denn eigentlich eher auf der Erde präsent war: das Huhn oder eben das Ei. Zu einer schier nervenaufreibenden Geschichte entwickelte der unvergessene Humorist Vico von Bülow, besser bekannt als Loriot, den Streit eines Ehepaares darüber, in welcher Konsistenz und vor allem, innerhalb welcher Zeitspanne der Herr des Hauses denn nun sein Frühstücksei gerne serviert bekommen hätte. Ein tierischer Spaß! Genug der Eierei?

Aufgepasst am Osterfest – Mahlzeiten nur in überschaubaren Mengen, sonst wird’s reizend.

Verdener Künstlerin Ulla Pabst: Etwas zum Schmunzeln, ein bisschen um die Ecke gedacht

Auf keinen Fall, denn Ulla Pabst, gesegnet mit feinem Humor, hat sich auf ihre eigene Weise mit dem „Ei“ befasst und dabei besondere künstlerische Zusammenhänge und Perspektiven entwickelt. „Etwas zum Schmunzeln, ein bisschen um die Ecke gedacht“, schildert Ulla Pabst ihre Intentionen.

Ein wenig frivol – und irgendwie liebenswert.

Dazu muss man wissen, dass Ulla Pabst jahrzehntelang an der Verdener Hauptschule Kunst unterrichtete. Genau genommen 48 Jahre, ehe sie in den Ruhestand wechselte. Auch an der Hauptschule war sie bekannt dafür, durchaus eigene Wege zu beschreiten, die den Schülerinnen und Schülern zunächst einmal Spaß, aber auch spielerisch Kreativität vermitteln sollten. Das Ei kam der Lehrerin da – genau – ganz besonders gelegen. Der Auftrag an die Kinder und Jugendlichen damals: „Die Zeichnungen, aufbauend auf einen Begriff, der die Buchstabenfolge Ei enthält, sollten auf der Form eines Eis und mit so wenig wie möglich Ausschmückungen und Farben gestaltet werden.“

Die Freude pur – und dann abgehoben.

Es war stets ein Spaß für die Lehrerin zu beobachten, wie die Schulklasse sich in die Aufgabe reinkniete, um eine sinnvolle Lösung auf das Papier zu bringen. „Wer es selber probieren will, wird schnell merken, die Umsetzung ist durchaus anspruchsvoll“, weiß die pensionierte Lehrerin.

Verdenerin Ulla Pabst im Ruhestand? Irgendwie noch nicht!

Ulla Pabst hat nach „Dienstschluss“ den Edding und Fineliner nicht beiseite gelegt. Circa 70 Zeichnungen, die sich dem Thema Ei nähern, haben sich angesammelt. Nicht immer ist auf den ersten Blick zu erkennen, was sich hinter der Zeichnung verbirgt. Aber gerade das Herumrätseln macht es wiederum sehr kurzweilig. Wer Interesse an einer Karte hat, kann sich per E-Mail an Ulla.Pabst@t-online.de wenden.

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