Südafrikaner und Deutsche berichten am Sonntag über Weltwärts-Projekt

Kultureller Austausch in beide Richtungen

Tabea Flasinski auf dem Fest zu iherm Abschied. Ein Jahr verbrachte die Verdenerin im südafrikanischen Pretoria.

Verden - Den Bachelor in Psychologie in der Tasche, zog es Tabea Flasinski hinaus in die Welt. Vermittelt vom entwicklungspolitischen Freiwilligendienst Weltwärts, verbrachte die junge Verdenerin ein Jahr in Südafrika, ehe sie in Luxemburg ihr Master-Studium aufnahm.

Noch heute, ein Jahr nach ihrer Rückkehr aus Pretoria, sagt die 24-Jährige: „Ich werde mein Leben lang von meinen Erfahrungen in Südafrika profitieren – Erfahrungen, die für mich mit keinen Reichtümern der Welt aufzuwiegen sind.“

Jetzt freut sich Tabea Flasinki auf das Wochenende. Denn am Sonnabend, 30. April, wird sie zwei Besucher aus Südafrika in Verden empfangen können: Dimakatso, eine junge Frau, und ihren Landsmann Innocent.

Die Verdenerin kennt die beiden von ihrer Zeit in Pretoria. Dort hatte sie bei der Organisation Tshwane Leadership Foundation (TSF) in dem Projekt „Gilead“ für psychisch kranke Menschen gearbeitet.

Seit Beginn des Jahres sind Dimakatso und Innocent als Freiwillige in Deutschland. In Hannover beziehungsweise Berlin arbeiten sie in unterschiedlichen Projekten im Bereich Kinder- und Jugendhilfe.

Nach dem Taizé-Gottesdienst am Sonntag, 1. Mai, in St. Andreas, werden die beiden Südafrikaner gemeinsame mit Tabea Flasinski ab circa 19 Uhr einen kurzen Vortrag im Küsterhaus, Andreasstraße 13, halten. Das Leben in Südafrika wird dabei ebenso zur Sprache kommen wie die Eindrücke, die die beiden Gäste hier bislang sammeln konnten. Die drei hoffen, dass sich dazu viele interessierte Gäste einfinden werden.

Zu erzählen gibt es einiges: „Ich hatte die Möglichkeit, das Land nicht nur als Touristin zu bereisen, sondern in eine ganz andere Kultur einzutauchen, Land und Leute wirklich kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern“, berichtet Tabea Flasinski. „Durch den Austausch mit den Menschen über ihre Lebensumstände, Einstellungen und Gewohnheiten, Ideen und Perspektiven lernte sowohl ich Ihre Kultur kennen, aber auch sie bekamen einen kleinen Einblick in meine Kultur.“

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bietet im Rahmen des Weltwärts-Programmes die Möglichkeit eines kulturellen Austauschs in beide Richtungen.

Unter dem Motto „Lernen durch tatkräftiges Helfen“ wird eine doppelte Zielsetzung verfolgt: der entwicklungspolitischen Mehrwert im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe und die entwicklungspolitische Inlandsarbeit. Dabei stehen stets das gegenseitige Lernen und der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt.

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