Neugestaltung an Andreaswall / Grüne Straße

Knotenpunkt-Kreisen schafft Ordnung am Burgberg

Kreuzung  Andreaswall/Grüne Straße in Verden
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Ordentlich was los: Autos, Fußgänger, Radfahrer und noch eine Ampel, am Knotenpunkt Andreaswall/Grüne Straße herrscht Hochbetrieb.

Verdens Krankenhaus, die Aller-Weser-Klinik, wächst und wächst. Immer mehr Verkehr rollt über die Eitzer Straße in die Innenstadt und in die entgegengesetzte Richtung. Ordnung in das Sammelsurium von Autofahrern, Radlern und Fußgängern soll an dem Knotenpunkt ein Kreisel bringen.

Verden – Mal wenig Verkehr, aber wenn er da ist, dann kann es plötzlich richtig eng werden am Nadelöhr Eitzer Straße/Andreaswall/Grüne Straße. Schwer zu regeln, zumal die Ampel um die Ecke für zusätzliche Verwirrung sorgt. Und damit nicht genug: Das neue Bettenhaus steht vor der Fertigstellung und bringt noch mehr Dynamik auf die Straße. Soviel steht fest: Nur ein Kreisel kann an der Stelle für Ordnung sorgen. Gebaut werden soll, wenn die neue Klinik im Spätsommer 2022 öffnet.

Ein Kreisel mit Zufahrt auf das Gelände des Krankenhauses ist in Planung.

Immer mehr Autos rollen über den Knoten aus und in die Stadt. Wer aus der Stadt will, der nimmt die Eitzer Straße, fährt über den Berliner Ring, die Lindhooper Straße, weiter bis Osterkrug und dort auf die Autobahn. Oder in umgekehrter Richtung, rein in die Stadt, über die Grüne Straße oder den Andreaswall.

Haarsträubende Szenen: Das Domgymnasium hat Schulschluss, die Mensa öffnet, Fußgänger, Radfahrer und Autos bewegen sich zwischen Kreuzungen, Einfahrten und Zebrastreifen.

Wer auf das Krankenhausgelände will, der muss schon ganz genau gucken, wie er da hinkommt. Der Ortskundige nimmt die Fahrt über den Burgberg, seit Jahrzehnten so üblich, und immer noch die Regel. Doch wer sich die Mühe macht und in den Vormittagsstunden den Verkehr beobachtet, stößt auf teilweise haarsträubende Szenen: Das Domgymnasium hat Schulschluss, die Mensa öffnet, Fußgänger, Radfahrer und Autos bewegen sich zwischen Kreuzungen, Einfahrten und Zebrastreifen.

Für Entlastung könnte die Klinik Zu- und Abfahrt an der Eitzer Straße sorgen. Durchaus machbar, aber viele Autofahrer winken ab, meiden die direkte Anfahrt zur Tiefgararge des Ärztezentrums, zumal für den Bereich die sogenannte Rechts-Rein-Rechts-Raus-Regelung gilt.

Vor der Einmündung in die Grüne Straße soll es einen weiteren Abzweig geben. Dafür müssten zwei Häuser abgerissen werden.

Die Hauptzufahrt über den Burgberg und damit ein Großteil des Erschließungsverkehrs in den Bereich fällt damit weg.

Ein Kreisel stellt die jetzige Ordnung komplett auf den Kopf. Was die Anwohner freuen dürfte: Die Hauptzufahrt über den Burgberg und damit ein Großteil des Erschließungsverkehrs in den Bereich fällt damit weg. Besucher, die zur Klinik wollen, egal, ob sie aus der oder in die Stadt kommen, fahren über den Kreisel direkt auf Areal und sind gleich da, wo sie hin müssen.

Für die Verbindung, so der Plan, müssten die Häuser Eitzer Straße 6 und 8 abgerissen werden. Notzufahrten zum Klinik-Gelände, so der weitere Plan, wird es von der Eitzer Straße und vom Rosenweg geben. So bleibt das Haus auch erreichbar, falls der Kreisel durch einen Unfall oder Stau blockiert sein sollte.

Erste Markierungen für den Kreisel.

Eitzer Straße in Verden: Zwei Häuser müssen abgerissen werden

Derzeit ist rund um den geplanten Kreisel ein Messtrupp unterwegs, lotet aus, wo das Bauwerk in welcher Größe genau passt. Auf dem benachbarten Krankenhausgelände herrscht auf der Großbaustelle Hochbetrieb. Das Bettenhaus soll nach jüngsten Einschätzungen im Spätsommer 2022 bezogen werden. Dann könnte da, wo jetzt vermessen wird, Ordnung geschaffen werden.

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