Aufsichtsratmitglieder treffen sich im Maulhoop / Investitionen von fast drei Millionen Euro

Kreisbau prüft Gebäudestand

Trafen sich für einen Austausch über den Gebäudestand im Maulhoop: Landrat Peter Bohlmann, Rainer Aucamp, Jochen Rohrberg, Geschäftsführer Olaf Heitkamp, Sven Sottorff, Fritz-Heiner Hepke und Bürgermeister Lutz Brockmann (v.l.). Foto: Kreisbaugesellschaft

Verden – Im Vorfeld einer turnusmäßigen Sitzung trafen sich Mitglieder des Aufsichtsrats der Kreisbaugesellschaft Verden mit ihrem Vorsitzenden und Landrat Peter Bohlmann sowie Geschäftsführer Olaf Heitkamp im Maulhoop. „Zweck des Treffens war die Begutachtung der bereits durchgeführten und auch aktuell laufenden Modernisierungsmaßnahmen am dortigen Gebäudebestand“, erläutert die Kreisbaugesellschaft in einer Pressemitteilung. Seit zwei Jahren werden drei Gebäude mit sieben Eingängen und insgesamt 52 Wohnungen energetisch umfassend modernisiert. Dabei wird durchgängig nach Maßstäben des KfW-Effizienzhauses saniert.

Damit erzielen die ersten beiden sanierten Gebäude Neubauniveau. „So hat die Gesellschaft ihre Bemühungen beim derzeitigen Projekt nochmals gesteigert und die Messlatte mit einem Antrag nach KfW-70-Standard hochgelegt“, informiert die Kreisbau weiter. Dieser Standard bedeute, dass das Gebäude nach vollständiger Ertüchtigung 30 Prozent weniger Heizenergie benötigt, als ein vergleichbarer Neubau.

Um diese Maßstäbe zu erreichen, werden nach Ausführung von Heitkamp neue dreifach verglaste Fenster eingebaut, die Gebäudehülle mit 20 Zentimetern Steinwolle gedämmt sowie „Kellerdecke und Dach ebenfalls warm eingepackt“. Ausgetauscht werden zudem die Wärmeübergabestationen zum Netz der Stadtwerke Verden. Mit diesem Maßnahmenpaket werden die Gebäude zukünftig zwischen 30 und mehr als 40 Prozent Heizenergie einsparen.

Um den Bewohnern auch nach der Modernisierung einen großen Raum im Freien bieten zu können, wurden die alten Balkone abgetrennt und durch deutlich größere Vorstellbalkone ersetzt. Der Geschäftsführer, Olaf Heitmann, führt aus, dass die Gesellschaft für die zuvor geschilderten Maßnahmen insgesamt Mittel von 2,8 Millionen Euro aufgewendet habe. Um den Mietern hier weiterhin bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können, verzichte die Gesellschaft daher auch auf rund 60 Prozent des möglichen Mieterhöhungspotenzials.

Zudem profitierten die Mieter zukünftig von stark abgesenkten Heizkosten und würden dadurch auch stückweise unabhängig von möglichen Preissteigerungen. Neben den Energieeinsparungen nutze dem Klima auch, dass weitere Bauten im Gebiet Maulhoop und Flüsseviertel ohne Kapazitätsprobleme an das vorhandene Fernwärmenetz angeschlossen werden könnten. Von den technischen Daten und den leistungsfähigen Handwerksbetrieben zeigten sich die Aufsichtsratsmitglieder beeindruckt und freuten sich über die auch städtebaulich gelungenen Investitionen. „So werden auch die Fassadensanierung und die neuen Balkone an den drei Blöcken im Zentrum des Viertels zur Verschönerung und Steigerung der Lebensqualität in einem ganzen Stadtteil der Kreisstadt beitragen“, schließt die Mitteilung.

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