Dog und Verdener Bläser im TSV Borstel musizieren gemeinsam

Konzentriert und erstklassig

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Voll besetzte Bühne im Domgymnasium: die beiden Bläserensembles spielten ein beeindruckendes Programm.

Verden - Eine musikalische Reise von New York über Hollywood bis hin zur Copacabana in Rio begeisterte die Gäste in der voll besetzten Aula des Domgymnasiums: Das Blasorchester der Schule unter der Leitung von Birgit Melsheimer und das Verdener Blasorchester im TSV Borstel, Leitung Frank Meyer, verstanden es blendend, die Zuschauer mit großer Spielfreude zu unterhalten.

Vor zehn Jahren gab es an gleicher Stelle das erste gemeinsame Konzert der beiden Orchester, und in den Folgejahren fanden sich, bis auf wenige Ausnahmen, beide Ensembles immer wieder für Auftritte zusammen.

Eröffnet wurde der Konzertabend vom Orchester des Domgymnasiums, in dem viele Schüler aktiv sind, die die Instrumentalklassenausbildung der Schule durchlaufen haben und nun im AG-Bereich weiter Musik machen. Die jungen Aktiven hatten sich in einer Probenfreizeit auf das Konzert vorbereitet.

Nach zwei Jahren Grundausbildung in den Bläserklassen sammeln die Schüler erste Erfahrungen mit sinfonischer Blasmusik, und was sie gelernt hatten konnte sich wirklich hören lassen. Mit großer Spielfreude und sehr konzentriert zeigten sie bei einigen Werken amerikanischer Komponisten und Arrangeure ihr Können, unter anderem bei der „Sugar Creek Saga“ von James Curnow oder dem „Saxophonic Boogie“ von John Edmondson. Beeindruckend war die Darbietung von vier Sätzen aus der Peer Gynt Suite Nr. 1, von James Curnow für Blasorchester arrangiert.

Sichtlich Spaß machte es der munteren Truppe, vor dem Publikum zu musizieren, schließlich waren Eltern und Großeltern unter den Besuchern. Zum Abschluss des vom Schulorchester bestrittenen Parts gesellten sich die 35 Musiker des Verdener Blasorchesters dazu und spielten gemeinsam „Gotta Love That Dixieland“ von Andy Clark. Im Januar war bei einer gemeinsamen Probe dieser flotte Titel einstudiert und kurz vor dem Konzert bei der Generalprobe noch einmal kurz angespielt worden.

Im zweiten Teil des Konzertabends bewies das Verdener Blasorchester bei flotter Musik im Swingsound sowie festlicher Musik und Original- Bearbeitungen für Blasorchester sein vielseitiges Können. Das von Frank Meyer einstudierte Programm war hörenswert und zudem anspruchsvoll. Bei dem Melodienreigen bekamen die Zuhörer vom ersten bis zum letzten Ton erstklassige Unterhaltung geboten. Mit guter Intonation und überzeugender Spiellaune bewiesen die Laienmusiker ihr Können.

Ein wuchtiger Anfang mit rundem und satten Klang war das „New York, New York“, dem eine „Conversation for Cornet“ von Clare Grundmann (Solist Mattis Meyer) folgte. Souverän und diszipliniert präsentierte sich das Orchester bei der Concert Suite „Cirque de Soleil“ und Soli einiger Musiker prägten das Morricone Portrait. Rhythmisch präzise zeigten sich die Musiker schließlich noch beim „Libertango“ von Astor Piazolla und dem „Copacabana“.

Die mit begeistertem und anerkennendem Applaus geforderten Zugaben wurden mit drei weiteren Beiträgen gerne befolgt, wobei mit „Moon River“ der Abend endete.

In den Sommermonaten wird das Orchester bei verschiedenen Veranstaltungen in Verden zu hören sein. Im November wird das Herbstkonzert in Hoya anvisiert, ob es im Kulturzentrum „Martinskirche“ aufgeführt wird, ist allerdings noch nicht sicher. - rö

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