TJ Alessja heißt die Siegerin der 46. Schau der Besten

Konfetti für die Superkuh

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Strahlten ein bisschen um die Wette: Siegerkuh TJ Alessja mit Jake Lohmüller von der Besitzergemeinschaft feiern ihren Sieg in der Niedersachsenhalle. 

Verden - VON CHRISTEL NIEMANN. TJ Alessja ist eine Kuh, und zwar eine ganz besondere. Sie wurde gestern auf der 46. Schau der Besten der Masterrind zur „Miss Schau der Besten“ gekürt und wird fortan ganz oben in der Liga der schönsten Holsteiner Kühe mitspielen.

Zuvor hatte sich die dreieinhalbjährige Armani-Tochter, die im Vorjahr die Klasse der jungen Kühe gewonnen hatte, bereits beim Schaulaufen in großartiger Form präsentiert und alleine in der Klasse der Kühe mit zwei Kalbungen über 50 Konkurrentinnen aus dem Rennen geschickt. Die Besitzergemeinschaft Lohmüller, Melbaum, Nosbisch & Blaise aus Emsbüren konnte ihr Glück jedenfalls kaum fassen. Sie brachen in Jubel, teils sogar in Freudentränen aus und ließen im Konfettiregen die Sektkorken knallen.

Es war ein ebenso spannender wie emotionaler Moment, als gestern Nachmittag, gegen 15.30 Uhr, vier Kühe der engeren Auswahl durch den Ring geführt wurden und Preisrichter Cord Hormann, unter dem rhythmischen Klatschen des Publikums, die Tiere mehrmals umkreiste. Hormann hatte die Qual der Wahl und sagte: „Es ist verdammt eng.“ Bis in die Endrunde und auf den roten Teppich hatten schließlich alle haarigen Miss-Anwärterinnen schon einige Hürden genommen, doch leider konnte nur eine die begehrte Auszeichnung „Miss Schau der Besten“ gewinnen, um am Ende mit Schärpe und Pokal über den roten Teppich zu flanieren. Ein paarmal zögerte Hormann, dann fiel seine Hand auf die zweite Kuh, links außen. Applaus brandete auf, Jake Lohmüller warf die Faust als Zeichen des Triumphs nach oben - und brach in Tränen aus.

Miss Schau der Besten Masterrind

 © Niemann
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Hormann bescheinigte der vierbeinigen Schönheit ein sehr gutes Fundament, klare Sprunggelenke, ein gut aufgehängtes Euter und korrekte Strichplatzierungen. „Sie ist eine richtige Superkuh“, warf einer der Umstehenden ein. „Das ist ganz großes Kino.“

Doch auch die schönste Milchkuh hatte zunächst das umfangreiche Auswahlverfahren durchlaufen, bei dem neben der edlen Abstammung und dem Körperbau insbesondere mit Ausstrahlung gepunktet wurde. Und so war vor dem großen Schaulaufen ein Friseur-Besuch mit Vollwaschprogramm angesagt, bei dem von Profis, sogenannten Fittern, mit Wasser, Schermaschine, Fön, Babyöl und Haarspray das Fell der Bewerberin in Top-Form gebracht wurde.

Nach der Schau wurde fleißig gemolken.

Vom Publikum aus aller Welt wurde die Entscheidung des fachkundigen Preisrichters übrigens geteilt und die Siegerkuh mit begeistertem Applaus verabschiedet.

Ob die sich wiederum selbst über den Titelgewinn freute, war nicht festzustellen. Denn kaum, dass der Beifall verklungen und sich die Aufregung der Besitzer gelegt hatte, blickte sich TJ Alessja mit sanftem Augenaufschlag um, muhte leise, nahm Abschied von der Schaubühne und ließ sich - scheinbar erleichtert - in Richtung Melkstand davonführen.

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