Kompetenzen vertieft und gestärkt

Zertifikate für „Systemische Familienberaterinnen“ in der KVHS überreicht

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Programmbereichsleiterin Tatjana Stehmeier, Prüferin Susanne Hoffmann und Lehrgangsleiterin Brigitte Llanos-Farfán (v.r.) mit ihren Absolventinnen, den neuen systemischen Familienberaterinnen.

Verden - Zwölf neue „Systemische Familienberaterinnen“ haben von der Kreisvolkshochschule ihre Zertifikate bekommen. Auf ihre Prüfungen beim VHS-Landesverband Niedersachsen wurden sie in 168 Unterrichtsstunden von Lehrgangsleiterin Brigitte Llanos-Farfán vorbereitet.

Susanne Hoffmann nahm am letzten Unterrichtstag der mehrmonatigen Lehrveranstaltung die Prüfung nach Standards des Landesverbandes ab und freute sich darüber, dass alle Kandidatinnen die Anforderungen erfüllen und das Zertifikat für die berufliche Weiterbildung in Empfang nehmen konnten.

Tätigkeiten in Kindertagesstätten und Beratungsstellen

Im Anschluss daran wurde es sogar ein bisschen feierlich. Susanne Hoffmann, Programmbereichsleiterin Tatjana Stehmeier und Lehrgangsleiterin Brigitte Llanos-Farfán hatten als Anerkennung für jede Teilnehmerin eine Rose mitgebracht.

Die Frauen, die im sozialen und pädagogischen Bereich tätig sind, wurden ein Jahr lang in einer berufsbegleitenden Ausbildung unterrichtet. „Diese Weiterbildung hat die Absolventinnen sehr gut auf weitere Aufgaben in ihrem Tätigkeitsfeld vorbereitet“, erklärte Lehrgangsleiterin Brigitte Llanos-Farfán. Die Damen seien bereits für Kindertagesstätten oder Beratungsstellen tätig.

Lernen, besser mit Familien zu arbeiten

Im Vordergrund des Lehrgangs stand die Erweiterung der Handlungsrahmen in der Arbeit mit Familiensystemen. Schwerpunkte waren die Vertiefung und Stärkung sozialer, kommunikativer, methodischer und beratungstechnischer Kompetenzen. Weiter wurde in einer anonymisierten Fallarbeit das konkrete Vorgehen einer Beratungssituation studiert. Außerdem galt es, sich auf eine Supervision von einer übergeordneten Dienststelle beispielhaft vorzubereiten.

Weitere wichtige Inhalte des umfassenden Lehrplanes waren außerdem die Bausteine „Soziales Wirken und systemisches Modell“, „Kommunikation mit Familien“, „Krisengespräche mit (Teil-)Familien“, „Familien-Rekonstruktionen“, „Suchtstrukturen in Familien“ und „Selfcare der Familienberater“.

Die Absolventinnen

Ab sofort dürfen sich Petra Berndt, Doris Biewig, Tina Blanken, Heike Bleckwehl, Christin Erdmann, Sara Fischer, Valentina Gross, Gerda Prüser, Melanie Tams, Simone Tauchnitz, Heike Teichmann und Maike Twietmeyer „Systemische Familienberaterin“ nennen.

Die Absolventinnen waren alle sehr glücklich, diese Weiterbildung geschafft zu haben, und liefen nicht gleich auseinander, sondern feierten noch etwas ihre berufliche Weiterbildung.

lee

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