Koch reagiert kurz und heftig auf Kritik wegen seiner Flüchtlingsbetreuung

Pade: „Hausverbot!“

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Die Arbeit von drei sudanesischen Flüchtlingen in der Küche von Verdens Top-Koch Wolfgang Pade sorgte jetzt für eine Auseinandersetzung mit einem Verdener Bürger.

Verden - Von Volkmar Koy. Unglaublich, aber wirklich wahr. Was jetzt Verdens Top-Koch Wolfgang Pade widerfuhr, könnte ins Ablagefach ganz unten fallen. Wenn es nicht so traurig wäre. Pade reagierte jedenfalls mehr als respektabel.

Was war geschehen? Diese Zeitung hatte in ihrer jüngsten Sonnabend-Ausgabe (28. Mai) darüber berichtet, dass in Pades Restaurant Mohamed, Cabino und Adam zu Gast waren. Hand in Hand mit dem Pade-Team bereiteten sie Spezialitäten für das Freundschaftsfest in Otersen vor. Der Anlass: Der Tag war gekommen, an dem sich die sudanesischen Mitbürger bei ihren Nachbarn und Helfern bedanken wollten. Bei dem Fest waren verschiedene Aktionen und Köstlichkeiten eingeplant worden. Organisiert wurde es von den Flüchtlingshelfern und den Flüchtlingen aus der Gemeinde Kirchlinteln. Musik aus dem Sudan und andere Lieder sorgten für Stimmung.

Was dann folgte, haut den dicksten Mann um. Pade erhielt ein Schreiben eines bekannten Verdeners (im Nebenberuf auch selbst ernannter Staatspräsident) mit folgendem Inhalt: „Sehr geehrter Herr Pade, ich war in der Vergangenheit des öftenen Gast in Ihrem Hause mit Freunden und Familie einschließlich Familienfeiern. Ich werde mir das in Zukunft überlegen. Grund: Laut Mitteilung der Regionalpresse beschäftigen Sie Migranten als Praktikanten."

Nun ist vordergründig gegen Hilfsbereitschaft nichts einzuwenden, im Gegenteil. Vielleicht helfen solche Aktionen langfristig, den guten Ruf Deutschlands im Ausland weiter zu festigen – allerdings unter dem strengen Vorbehalt, dass diese Leute Deutschland sobald wie möglich wieder verlassen. Warum? Nicht nur, weil Deutschland bereits jetzt überbevölkert ist und beim besten Willen nicht alle Hilfesuchenden der Welt aufnehmen kann, sondern weil im Wege der „Flüchtlinge“ ein hinterhältiger Langzeitplan zur Vernichtung unseres Volkes in die letzte Runde geht.

Wolfgang Pade (Mitte) und sein Küchenteam.

Besagte „Flüchtlinge“ – überwiegend junge Männer im wehrfähigen Alter und kaum Frauen und Kinder –werden durch künstlich augelöste Kriege aus ihrer Heimat vertrieben und zielgerichtet nach Deutschland geschleust. Das Ziel ist deren Vermischung mit unserem Volk und/oder dessen Verdrängung nach den Plänen des Prof. Hooten von 1943 und Thomas Barnett von 2005, also geplanter Völkermord an unserem Volk .“

Pade griff zum Telefon und meldete sich bei dem Verfasser des Schreibens, der es als seine „Herzenangelegenheit“ bezeichnet hatte. Der Koch reagierte kurz und bündig, wie er gestern gegenüber unserer Zeitung betonte. Ihm sei es ebenfalls eine Herzenangelegenheit, darauf zu antworten. „Wir ziehen an einem Strang“ habe er dem Briefschreiber geantwortet. Pade: „Mir wurde die peinliche Situation erspart, vor Ort ihm zu sagen, dass ich nicht mehr für ihn kochen werde.“ Zum Schluss des Telefongesprächs hatte Pade dem Verfasser des menschenverachtenden Schreibens auch „ein ausdrückliches Hausverbot“ ausgesprochen. „Dann habe ich aufgelegt“, so der Koch kurz und heftig.

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