Wettbewerb der KSK Verden

Kluge Köpfe für die Zukunft

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Matthias Knak und Beate Patolla präsentieren mit Uwe Bracht (r.) einen von Oytener Schülern programmierten Beispiel-Humanoiden sowie den zu absolvierenden Parcours.

Verden - Das Wort Digitalisierung steht derzeit wie kein anderes für die Ausrichtung der Gesellschaft auf zukünftige Herausforderungen.

Um die neue Generation spielerisch an diese Aufgabe heranzuführen hat die Stiftung der Kreissparkasse Verden ihren Leistungswettbewerb Formel (Z)ukunft mit „Robot-Motion - Kluge Köpfe für intelligente Roboter gesucht“ betitelt und erhofft sich zahlreiche Anmeldungen jugendlicher Tüftler.

„Unser Nachwuchs ist in technischen Dingen nicht so fit. Die Chinesen haben einen großen Vorsprung, allein was das Programmieren angeht“, berichtet Dr. Uwe Bracht – und er muss es wissen. Schließlich arbeitet der Ingenieur als Dozent an der Technischen Universität in Clausthal, an der knapp 500 chinesische Studenten lernen.

Schüler werden angesprochen

Daher versucht Bracht zusammen mit der Stiftung der Kreissparkasse Verden Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Schulen im Landkreis zu vermitteln, dass Programmieren, Bauen und Konstruieren nicht so schwer ist, wie sie denken und dass es dazu noch Spaß machen kann. Ab sofort können sich interessierte Schulen für den zum 17. Mal stattfindenden Wettbewerb anmelden, bei dem die Aufgabenstellung darin besteht, einen autonomen Roboter zu bauen und zu programmieren, der mit Hilfe von Sensoren eine Fahrstrecke mit unterschiedlichen Aufgaben schnell und vollständig bewältigen soll.

Das Material dafür wird den drei- bis fünfköpfigen Gruppen in Form eines Grundbaukastens im Wert von 400 Euro zur Verfügung gestellt. Dann haben die Schüler und Schülerinnen circa sieben Monate Zeit, um zu konstruieren, Sensoren und Motoren einzubauen und den Roboter fit für den Parcours zu bekommen, ehe im Juni 2018 die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge stattfindet.

Workshops sollen Begeisterung wecken

Dass nicht alles klappen wird, ist Dr. Beate Patolla, Geschäftsführerin der Stiftung, und Bracht klar. „Der Baukasten ist trotzdem so konzipiert, dass die Jugendlichen kleine Erfolge feiern können und so weiter motiviert werden“, wissen die beiden aus ersten Tests an ausgewählten Schulen. 

Für die betreuenden Lehrer der teilnehmenden Schulen wird es einen Workshop geben, damit diese die kleinen Wissenschaftler bestmöglich betreuen können. Auch für die Binnendifferenzierung der unterschiedlichen Altersstufen wurde gesorgt. Von Klasse 5 bis Klasse 13 werden die Teilnehmer auf drei Niveaustufen verteilt, für die Ältesten (10. - 13. Klasse) besteht sogar die Möglichkeit verschiedenen Programmiersprachen zu nutzen, um Hindernisse eleganter zu umgehen.

Die genaue Aufgabenformulierung ist unter www.stiftung-ksk-verden.de/wettbewerb-formel-zukunft.html nachzulesen. Bis Freitag, 29. September, können sich interessierte Schulen unter formelzukunft@gmail.com anmelden.

ntr

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