Christina Jantz-Herrmann informiert sich bei Arbeitsgemeinschaft Urlaub & Freizeit

Kluft zwischen Stadt und Land wird kleiner

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Dorit Steengrafe (Harriersand), Birte Brüns (Kirchlinteln) und Martina Warnken (Grasberg) mit Christina Jantz-Herrmann (v.l.).

Verden - Als Mitglied des Landwirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages besucht die SPD-Abgeordnete Christina Jantz-Herrmann regelmäßig Höfe in der Region. Nun war es der Politikerin wichtig, auch das Thema „Urlaub auf dem Bauernhof“ vor Ort noch näher kennenzulernen.

Und so kam es, dass sich die Abgeordnete des Wahlkreises mit Birte Brüns (Ramakers Hof, Kirchlinteln), Martina Warnken (Arbeitsgemeinschaft Urlaub & Freizeit auf dem Lande) sowie Dorit Steengrafe (Inselhof Steengrafe, Harriersand) traf.

Die drei Bauernfamilien haben ihre Höfe, auf denen auch reguläre Landwirtschaft betrieben wird, für Feriengäste geöffnet und sind in der Arbeitsgemeinschaft organisiert. Birte Brüns betreibt gemeinsam mit ihrem Mann Thomas in Klein Sehlingen in der Gemeinde Kirchlinteln einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Hofladen und Ferienwohnungen.

Martina Warnken ist Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft in Niedersachsen, die ihre Geschäftsstelle in der Stadt Verden hat. In der AG sind 250 niedersächsische Ferienhöfe organisiert, die 6 000 Betten bereithalten. Im Landkreis Verden gehören dem Verband fünf Höfe an. Dazu zählen sowohl landwirtschaftliche Betriebe, die konventionell wirtschaften, als auch Bio-Betriebe.

Martina Warnken: „Der Tourismus bietet uns die Möglichkeit, unsere Betriebe zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten. Es macht uns unabhängiger von Preisentwicklungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse.“

Jantz-Herrmann betonte die Relevanz der Ferienhöfe: „Sie zeigen, wie lebenswert unsere Region ist. So sehr, dass hier viele Urlaub machen. Und nebenbei helfen Sie, die Kluft zwischen Stadt und Land zu verringern. Viele Großstadtkinder haben ja gar keinen Kontakt mehr zur Landwirtschaft.“ Nicht zu unterschätzen sei die positive Auswirkung der Ferienhöfe auf die Region, so die Abgeordnete. Feriengäste nutzten ja auch den lokalen Einzelhandel oder speisten in örtlichen Restaurants. „Mit der Kombination von Landwirtschaft und Tourismus helfen Sie, bäuerliche Betriebe in der Fläche zu erhalten“, meinte Jantz-Herrmann.

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