Jugendliche informieren sich

Kleine Reise durch die Welt der Berufe im Gymnasium am Wall

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Großes Interesse am Polizeiberuf: Das Team der Inspektion Verden/Osterholz gab Auskunft.

Verden - Ärztin, Designer, Psychologin, Jurist, Journalist oder doch lieber Polizist? Wohin die Reise gehen kann, davon konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Gymnasium am Wall gestern im Berufsforum der Aula ein Bild machen. „Lehrer auf keinen Fall“, sagten Louis Felsch und Mattes Thölke, beide Schüler der Klasse 10. Mal abwarten, was die beiden in ein paar Jahren dazu sagen werden.

Mit einer ganzen Versammlung an Schülerinnen und Schülern sahen sich die angerückten Gesetzeshüter der Polizeiinspektion Verden/Osterholz konfrontiert. Oberkommissar Andreas Kruse erklärte ausführlich Laufbahn und Werdegang, Schichten und Belastungen sowie die Voraussetzungen für die Bewerbung. Die Schülerinnen und Schüler hörten gespannt zu. Hauptkommissar Wolfgang Ewald machte im Gespräch deutlich, die Chancen für einen erfolgreichen Einstieg in den Beruf stünden derzeit gut. „Wir brauchen dringend Nachwuchs, nur so können in Niedersachsen Pensionierungen kompensiert sowie die notwendigen personellen Aufstockungen umgesetzt werden.“

Olaf Wiese, Chef im Verdener Softwarehaus adata, ist regelmäßig Gast beim Berufsforum im GaW. Sein Team ist stets auf der Suche nach geeignetem Personal, das sich vor allem mit Computern und Zahlen auskennt. „Und wir sind hier schon so manches Mal fündig geworden“, berichtete Wiese.

Ole Schröder und Joscha Friesacher (li.) könnten sich durchaus den Beruf des Sportjournalisten vorstellen.

An den Infostand der Verdener Aller-Zeitung hatte es die Zwillinge Lena und Rieke Allermann sowie Seyhan Akay verschlagen. „Nachrichten sind einfach interessant“, erzählte Seyhan, wollte gerne wissen, wie der Tag in der Redaktion abläuft und die Meldungen ins Blatt kommen. Außerdem interessierte sie sich für die Volontärsausbildung. „Zeitung wird bei uns in der Familie immer gelesen, insbesondere am Sonntag, wenn wir alle gemeinsam am Tisch sitzen“, so Seyhan. Schon mal erste Voraussetzungen für einen Einstieg in den Beruf. Ole Schröder und Joscha Friesacher, beide aus Etelsen, gucken ebenfalls regelmäßig ins Blatt. „Vor allem Werder und die Deichstube“, so das Duo. Sportjournalismus, das können sich die beiden durchaus vorstellen.

22 Stationen hatten die Macher des Berufsforums, darunter maßgeblich die Elternvertreter Jürgen Figna und Yvonne Beermann, auf die Beine gestellt. „Wir haben uns über die zahlreichen Zusagen und die vielen Informationen, mit denen sich die Jugendlichen versorgen können, gefreut“, so zu Beginn des Forums die Begrüßung durch das Teams. „Eine große Auswahl und wir hoffen, dass für jeden etwas dabei ist.“ Schulleiterin Petra Sehrt lobte das Engagement der Eltern. „Ich weiß, wieviel Arbeit in der Organisation geteckt hat. Ganz großen Dank dafür.“ Wer sich danach ein wenig stärken musste, der durfte sich ausgiebig am Buffet bedienen, für das einmal mehr der Elternverein der Schule gesorgt hatte. - mw

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