Ausschließlich positives Feedback

Comeback der Kirmes: Organisator rechnet mit 10.000 Besuchern

Spaß für Groß und Klein: Insbesondere Familien besuchten die Verdener Herbstkirmes gleich mehrmals.
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Spaß für Groß und Klein: Insbesondere Familien besuchten die Verdener Herbstkirmes gleich mehrmals.

Die Verdener Herbstkirmes ersetzt in diesem Jahr die Domweih. Am Wochenende geht die Kirmes zu Ende – die Betreiber und Schausteller erhalten schon jetzt viel Lob.

Verden – Seit bereits sechs Tagen ist die Verdener Herbstkirmes auf dem Warwickplatz, direkt neben dem Kreishaus, in vollem Gang. Nur am vergangenen Donnerstag musste die „Ersatz-Domweih“ wegen der starken Sturmböen für einen Tag pausieren. „Ab Windstärke sieben muss der Betrieb der Fahrgeschäfte eingestellt werden“, erläutert dazu Albert Dormeier von Funfair Events.

Regen an sich sei kein Grund für die 32 verschiedenen Schausteller auf dem Gelände ihre Buden und Karussels nicht zu öffnen. „Natürlich hätten wir uns schöneres Wetter gewünscht, aber daran kann man ja nunmal nichts ändern.“

Kirmes in Verden am Wochenende noch geöffnet

Am Wochenende haben Besucher noch die Gelegenheit, es auf der Kirmes wortwörtlich rund gehen zu lassen. Von Geisterbahn über Kinderkarussels bis zum Rock-Express und Autoscooter ist alles dabei. Auch Dormeier selbst ist sowohl Organisator als auch mit seinem Musikexpress Teil der Kirmes. „Wobei ich das ja nicht alles allein gewuppt hab“, stellt er klar und verweist an seine vier Berufskollegen, mit denen er Funfair Events 2020 ins Leben gerufen hat. „Wir kennen uns alle schon von vorher und wirkten seit einiger Zeit im Schaustellerverein Bruchhausen-Vilsen mit. Als dann die Corona-Krise kam, entschieden wir uns, eine Firma zu gründen. Das war die Bedingung dafür weiter Veranstaltungen organisieren zu dürfen“, schildert Dormeier zusammenfassend.

Vielerorts hätten die fünf somit bereits diverse Volksfeste organisiert, die Herbstkirmes führte sie zum ersten Mal nach Verden. „Eine wirklich kleine aber feine Stadt, wie man so schön sagt“, schmunzelt der Organisator. Er könne sich schon jetzt vorstellen, bald wiederzukommen. „Gerade auch weil die Zusammenarbeit mit der Stadt und Verwaltung wirklich super war. Als es hier beispielsweise zum ersten Mal junge Hunde geregnet hat, wurde uns schnell und unbürokratisch dabei geholfen, den Platz zu befestigen“, so Dormeier.

Freude über Feedback zur Kirmes: „Wir können nicht meckern“

Als mindestens genauso positiv beschreibt er das bisherige Feedback der Besucher. „Wir können nicht meckern. Uns haben bis jetzt ausschließlich gute Rückmeldungen erreicht.“ Gerade Familien mit Kindern genießen die Kirmes. „Viele sprechen darüber, wie toll es ist, mit den Kleinen wieder etwas Aktives unternehmen zu können und hätten darum nicht nur einmal, sondern mehrmals vorbeigeschaut.“

Allein bis Donnerstag hätten die zwei Security-Leute, die am Eingang Impfpässe und negative Tests kontrollieren, über 7000 Besucher insgesamt gezählt. „Ich rechne damit, dass es bis Sonntag mindestens 10.000 werden“, so Dormeier. Bis zu 900 Personen dürften sich gleichzeitig auf dem abgesperrten Platz aufhalten. „An die Kapazitätsgrenzen sind wir bisher aber noch nicht gekommen.“ Sprich, es habe noch nie jemand vor der Kirmes warten müssen, bis jemand anderes das Gelände wieder verlassen hat. „Natürlich kommt es im Eingangsbereich manchmal zu einer Schlange, das liegt aber an der 3G-Regel und der damit verbundenen Kontrollpflicht“, schildert der Veranstalter. Bis auf wenige Ausnahmen hielten sich die Besucher an die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Das Wichtigste aus dem Landkreis Verden: Immer samstags um 7:30 Uhr in Ihr Mail-Postfach – jetzt kostenlos anmelden.

Für die Zukunft wünsche sich Dormeier wieder etwas mehr Normalität rund um Planung und tatsächlicher Veranstaltung. „Die Regeln sind natürlich richtig und wichtig, aber es entsteht ein so erheblicher Mehraufwand, dass es gerade für kleine Dörfer regelrecht unmöglich ist, selbst etwas auf die Beine zu stellen.“

Die Verdener Herbstkirmes wird Samstag noch von 14 bis 22 und Sonntag von 13 bis 20 Uhr geöffnet haben. „Am Montag starten wir dann mit dem Abbau“, so Dormeier abschließend.

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