Kirchliche Friedhöfe in neuer Trägerschaft / Für die Nutzer ändert sich wenig / 13,3 Hektar

Wald der Stille stark nachgefragter Ort

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Die Aktiven vom Evangelisch-lutherischen Kirchengemeindeverband Kirchliche Friedhöfe Verden.

Verden - Seit mehreren Jahren werden die Friedhöfe der Domkirchengemeinde und der Kirchengemeinde St. Johannis in Verden gemeinschaftlich von den „Kirchlichen Friedhöfen Verden“ bewirtschaftet. Vielen Bürgern ist dies über die Kontakte mit dem Beratungszentrum der Friedhöfe in der Lindhooper Straße bekannt. Das Zentrum bietet eine vielfältige Beratung bei Grabstellenvergaben und Gestaltungsfragen an. Auch die Planung und Einführung des Waldes der Stille, der sich inzwischen zu einem stark nachgefragten Ort für Urnenbeisetzungen entwickelt hat, ist entscheidend vom Team des Beratungszentrums mitgestaltet worden.

Die beiden Kirchengemeinden haben sich nun dazu entschlossen, zum Zwecke der Verwaltungsvereinfachung die genannten Friedhöfe in eine gemeinsame Trägerschaft zu überführen. Dazu ist der „Evangelisch-lutherischen Kirchengemeindeverband Kirchliche Friedhöfe Verden“ gegründet worden, der zum Jahresbeginn seine Tätigkeit aufgenommen hat.

In der internen Verwaltung werden dadurch viele Aufgaben vereinfacht, und Arbeitsabläufe können effizienter gestaltet werden. Gut zu wissen: Für die bisherigen und künftigen Nutzer der Friedhöfe ändert sich dadurch wenig, abgesehen davon, dass künftige Rechte vom Verband vergeben werden.

Der Verband wird von einem Vorstand geleitet, der von den beteiligten Kirchengemeinden gebildet wird. Die gewählten Verbandsvorstände, St. Johannis: Elke Poehl, Elke Harries-Allerheiligen und Benno Bierschenk. Die gewählten Verbandsvorstände, Domgemeinde: Lueder Möring, Jürgen Volk und Jürgen Weidemann. Beratender Vertreter des Kirchenamtes ist Jan Gresel.

Die Betriebsleitung der kirchlichen Friedhöfe hat Claudia Ahrens inne. Außer den allgemeinen Leitungsaufgaben begleitet oder übernimmt sie ebenfalls Beratungsaufgaben. Auch die Planung und Einrichtung neuer Grabarten sowie die Planung der Weiterentwicklung des Friedhofes gehören zu ihren Aufgaben. Sie ist für die Ausbildung des Lehrlings zuständig und informiert über das Angebot der Legatpflege der Dom- und St. Johannisgemeinde.

Auf den Friedhöfen arbeiten im übrigen sechs Vollzeitkräfte teilweise mit schon 30-jähriger Berufserfahrung. Aufgaben sind unter anderem Aushub von Grabstätten für Beisetzungen, Pflege und Umgestaltung der gesamten Friedhofsanlagen (Domfriedhof Waldfriedhof/Wald der Stille, St. Johannisfriedhof) mit einer Gesamtgröße von 13,3 Hektar. Weitere Aufgaben sind Pflege und Schnitt der Gehölze/Bäume und Hecken wie auch das Mähen der Rasenflächen, Instandhaltung der Wasserversorgung, Abfallsortierung sowie Entsorgung und Anpflanzung von Rahmenanlagen.

Ein Mitarbeiter in Teilzeit begleitet die Beerdigungen auf den Friedhöfen. Eine Friedhofsgärtnerin kümmert sich außerdem um die Pflege im Rahmen der Grabpflegelegate und auch um die Pflege und Gestaltung der verschiedenen Urnengemeinschaftsanlagen.

Die kirchlichen Friedhöfe sind Ausbildungsbetrieb. Zurzeit gibt es einen Auszubildenden im Bereich Friedhofsgärtnerei im ersten Lehrjahr. Im Beratungszentrum stehen zwei Angestellte für die Beratung von Friedhofsnutzern und trauernden Angehörigen zur Verfügung. Sie kümmern sich außerdem um die Verwaltungsgeschäfte des Friedhofes und sind Ansprechpartner für Dienstleister wie Bestatter und Steinmetze.

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