Birte Kochsiek ist neue Jugenddiakonin in Verden

„Kirche soll ein Zuhause sein“

Eine junge Frau steht an einer Tür und öffnet sie.
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Jugenddiakonin Birte Kochsiek am Eingang ihres neuen Arbeitsplatzes im Stadtkirchenzentrum.

Aus zwei halben Stellen ist eine ganze, jung besetzte geworden. Birte Kochsiek startet in Verden ihre berufliche Laufbahn als Diakonin und hat sich für die Jugendarbeit einiges vorgenommen. Am Sonnabend wird sie eingesegnet.

Verden –Sie ist jung, neu und voller Tatendrang. Jugenddiakonin Birte Kochsiek hat am 1. September im Stadtkirchenzentrum in Verden ihre Arbeit aufgenommen. Noch lernt sie ihr neues Arbeitsumfeld und die Menschen, mit denen sie zukünftig zu tun haben wird, kennen. Aber ihr erster Eindruck ist durchaus positiv. „Mir gefallen die kurzen Wege. Das ist auch für die Teamer und Trainees wichtig, die Treffpunkte möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen möchten.“

Etwas verwundert hat sie, dass gleich neben dem Dom die St. Andreaskirche steht. Beide Gemeinden gehören ebenso zu ihrem Aufgabenbereich wie die von St. Johannis und St. Nikolai. Die Stadt gefällt ihr und ist ihr nicht ganz unbekannt. Birte Kochsiek hat immer mal wieder an Veranstaltungen im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain in Dauelsen teilgenommen. Da gehörte auch eine Stadtrallye dazu.

Ein kleines, aber gemütliches Büro im Stadtkirchenzentrum

Aufgewachsen ist die neue Mitarbeiterin im Stadtkirchenzentrum in der Nähe von Bremerhaven. Studiert hat sie in Hannover, wo sie den Doppelstudiengang Religionspädagogik/Soziale Arbeit 2020 mit dem Bachelor abgeschlossen hat. Es folgte ein Berufsanerkennungsjahr beim Kirchenkreisjugenddienst Cuxhaven-Hadeln, um dann ihre erste Stelle als Diakonin in Verden anzutreten. Sie ist Nachfolgerin von Claudia Clasen und Reinhild Lüder-Scholvin.

Ihr Büro im Stadtkirchenzentrum ist klein, aber gemütlich. Ein Sofa steht für Gespräche mit ihren jugendlichen Besuchern bereit. Von hier aus wird sie in den kommenden Wochen jedoch erst einmal die vier Verdener Kirchengemeinden und die beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen kennenlernen.

Schnittstelle zwischen den Konfirmanden und der Jugendarbeit

Gleichzeitig bereitet sie Konfirmandenfreizeiten vor, trifft sich mit Teamerinnen und Teamern, bildet sie aus und ist jederzeit Ansprechpartnerin. „Mein Büro ist die Schnittstelle zwischen den Konfirmanden und der Jugendarbeit.“ Ihr Ziel: „Die Kirche für Kinder und Jugendliche zu einer Art Zuhause werden zu lassen. Ein Ort, wo man angenommen wird, wie man ist.“ Ihr Wunsch: „Dass mehr Jugendliche zu den Teamertreffen kommen.“

Am Wochenende während der „Churchnight“ des Kreisjugenddienstes wird Birte Kochsiek in einem Gottesdienst in der St. Johanniskirche am Samstag, 30. Oktober, um 17. Uhr, in ihren Beruf als Diakonin eingesegnet.

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