Renovierte Säle und neue Filme

Kino steht in den Startlöchern: Verdener Cine City öffnet am 1. Juli

Kim und Christian Müscher, die Inhaber des Cine City, und das neueste Familienmitglied Bobby auf einem der neuen Sofas, auf denen die Gäste ab dem 1. Juli Filme genießen können.
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Kim und Christian Müscher, die Inhaber des Cine City, und das neueste Familienmitglied Bobby auf einem der neuen Sofas, auf denen die Gäste ab dem 1. Juli Filme genießen können.

Verden – Nach sieben langen Monaten ist es endlich soweit: Das Verdener Cine City öffnet ab Donnerstag, 1. Juli, erneut seine Türen. „Am 3. November 2020 mussten wir damals coronabedingt schließen“, informiert Kim Müscher, Inhaberin des Kinos, im Pressegespräch.

Eigentlich hätte das Cine City schon früher seinen Betrieb wieder aufnehmen dürfen, zumindest hätte das der aktuell geltende Corona-Stufenplan bedingt zugelassen. „Aber wir haben uns dagegen entschieden und uns, also der Verband der Filmverleiher sowie der der Filmtheaterbetreiber, auf einen gemeinsamen Bundesstart am 1. Juli geeinigt“, so Kim Müscher. Christian Müscher, ebenfalls Inhaber des Verdener Cine Citys, ergänzt: „Wir wollten nicht nochmals mit ,alter Ware‘ öffnen, denn es standen keine neuen Filme zu dem Zeitpunkt für Kinos zur Verfügung.“

Jetzt können sich Kino- und Filmbegeisterte auf aktuelle Blockbuster und Neuerscheinungen freuen. So werden Streifen wie der actiongeladene „Godzilla vs. Kong“, die lang erwartete Fortsetzung der Croods mit „Die Croods – Alles auf Anfang“, „Peter Hase 2“, der Horrorfilm „A quiet place 2“ sowie „Fast and Furios 9“ ab dem 1. Juli im Cine City zu sehen sein.

Corona-Regeln im Verdener Cine City

Doch wie sieht es mit den Corona-Regeln aus? Was muss man alles vor und während des Kinobesuchs beachten? „Die Regeln sind ähnlich wie vor dem langen Lockdown. Im Foyer gibt es eine Maskenpflicht, doch im Saal am Platz darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden“, schildert Kim Müscher. Außerdem müsste im ganzen Haus darauf geachtet werden, zueinander Abstand zu halten. „Wie viele Meter Platz zwischen den Gästen im Kinosaal sein muss, steht noch nicht endgültig fest. Darum konnten wir bis jetzt nicht festlegen, wie viele Personen sich gleichzeitig bei uns aufhalten dürfen. Aber wir haben bereits verschiedene Konzepte erarbeitet, mit denen auch der maximale Abstand eingehalten werden könnte“, so die Inhaberin.

Einen negativen Corona-Test müsse derzeit niemand vorm Kinobesuch vorweisen müssen. „Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises ist niedrig genug, dass das aktuell nicht erforderlich ist. Sollte die wieder über eine kritische Grenze hinaus steigen, sind wir auf den schlimmsten Fall vorbereitet – hoffen aber natürlich, dass es nicht soweit kommt.“ Sollte sich jemand unsicher sein, welche Regeln im Cine City gelten, könne ein Blick auf die Homepage schnell Abhilfe schaffen. „Dort informieren wir tagesaktuell über alles wichtige“, schildert Christian Müscher.

Im Ladysaal des Cine CineCity geht es gemütlich zu. Dieser Kinosaal ist der einzige, in dem die Wandverkleidung gefaltet wurde und elektronische Kerzenleuchter vor und nach den Filmen den Saal erhellen.

Ebenfalls auf der Webseite des Kinos zu finden ist wieder der Online-Ticket-Verkauf. „Dort werden ab dem 28. Juni im Vorverkauf Karten für unsere ersten Spieltage erhältlich sein. Aber natürlich bieten wir weiterhin die Möglichkeit, bei uns vor Ort an der Kasse Tickets für die Vorführungen zu erwerben, was allerdings mit mehr Dokumentation und Papierkram verbunden ist.“

Neben neuen Filmen dürfen sich die Besucher außerdem auf drei komplett renovierte Kinosäle freuen. „Bis auf letzte Feinschliffarbeiten sind die nämlich fertig – jeder mit seinem eigenen Thema“, berichtet Kim Müscher. So gibt es jetzt einen Männer-, einen Frauen- und einen Sofasaal, jeder mit seiner individuellen Einrichtung. „In jedem haben wir neue Teppiche, neue Wandbespannungen, ein neues Soundsystem sowie neue Stühle“, schildert die Kinoinhaberin.

Cine City: „Haben bereits Ideen für die Zukunft“

„Im Grunde kann es losgehen“, so Kim und Christian Müscher zufrieden und sie verraten, dass sie schon neue Ideen für die Zukunft haben. „Wir wissen, dass sich das Kino neu erfinden muss, und ich glaube, in genau dem Prozess befinden wir uns gerade auch. Wir überlegen unter anderem einen Selbstbedienungsshop einzurichten, in dem sich Gäste das, was sie im Kino essen möchten, selber zusammenstellen können und dann an der Kasse bezahlen. Und eine weitere Idee beziehungsweise ein Wunsch für die Zukunft wäre, dass wir an einigen Plätzen im Kino einen Bring-Service einrichten. Aber erstmal lassen wir jetzt den Neustart auf uns zukommen und hoffen, schon bald wieder viele neue sowie bereits bekannte Gäste bei uns begrüßen zu können“, schließen Kim und Christian Müscher ab.

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