Chaos auf der B215

Nach kilometerlangem Stillstand: Verkehrslage entspannt sich

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Am Dienstagmorgen hatte sich ein Stau von über drei Kilometern Länge gebildet. 

Verden - Viel Geduld brauchten am Dienstagmorgen alle Autofahrer, die auf der Bundesstraße 215 (B215) unterwegs waren. Dort hatte sich zwischen Stedebergen und Verden ein Stau von über drei Kilometern Länge gebildet. Heißt: Jeder musste einiges länger als sonst für seine Autofahrt einplanen. 

Update, Mittwoch, 10. Juli: Nachdem es am Dienstagmorgen kein vor und zurück auf der B 215 zwischen Stedebergen und Verden gab, entspannte sich die Verkehrslage am Mittwoch etwas. „Wir haben die Bedarfsampel am Kreisel Nordertor umgestellt“, erklärt Rüdiger Nodorp, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt. 

Sobald es sich in Richtung Hönisch und auf der Nordbrücke vermehrt staut, würde sie auf Rot schalten und die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Dauelsen kommen, 75 Sekunden lang stoppen. So lang dürfte eine Rotphase maximal andauern, sagt Niclas Rippe, technischer Leiter der Stadt in dieser Angelegenheit. Bis um 15 Uhr bleibe es auch bei 75 Sekunden Wartezeit an der Bedarfsampel. „Vorher war sie nachmittags kürzer“, berichtet Nodorp.

75 Sekunden lang stoppt die Ampel den Verkehr aus Richtung Dauelsen. 

Urspünglicher Artikel: Sowohl die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als auch die Straßen- und Autobahnmeisterei Oyten können sich nicht erklären, wieso es zu dem Stau kam. „Wir haben aktuell keine Arbeiten auf dem Streckenabschnitt laufen“, erklärt Thorsten Bick von der Autobahnmeisterei. Einen Unfall habe es auch nicht gegeben. Es liege aber die Vermutung nahe, dass die Sperrung der Südbrücke für den Stau verantwortlich sein könnte. „Das ist aktuell die wahrscheinlichste und einzige Erklärung“, so Bick.

Da stimmt ihm auch Rainer Kamermann, Leiter des Fachbereichs Straßen und Stadtgrün der Stadt Verden, zu. „Wir haben die Arbeiten in die Sommerferien gelegt, um das größte Verkehrschaos zu vermeiden“, erklärt er. „Erfahrungsgemäß haben wir aber trotzdem damit gerechnet, dass es in den ersten zwei, drei Tagen zu langen Staus kommen wird“, fährt Kamermann fort. Davon seien insbesondere der Hauptberufsverkehr stadteinwärts am frühen Morgen und der stadtauswärts am Nachmittag betroffen.

Um den Stau zu meiden, könne man laut Kamermann alternativ in Rethem über die Aller fahren. „Es ist natürlich die Frage, wer welchen Umweg in Kauf nimmt“, fügt er hinzu. Dementsprechend würde sich auch die Verkehrssituation auf der B215 entspannen.

Rüdiger Nodorp, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, habe Jens Richter, Fraktionsvorsitzender der CDU, aber versichert, dass heute die Ampelschaltung beim Kreisel Nordertor der Verkehrslage angepasst werden würde. „Für die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Dauelsen kommen, soll die Rotphase etwas länger werden. Dann können die, die aus Dörverden kommen, besser nach Verden reinfahren“, erklärt Richter.

Die Südbrücke in Verden

kann aufgrund von Instandsetzungsmaßnahmen bis zum 9. August nicht genutzt werden. Sie wurde voll gesperrt. Eine zeitliche Staffelung der Arbeiten sei laut Stadt nicht möglich.

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