Kerstin Wacker veröffentlicht den Titel „Herr Katz, Isolde und ich“

Der Traum vom Bücherschreiben

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Kerstin Wacker ist stolz auf ihre Neuerscheinung „Herr Katz, Isolde und ich“.

Verden - Wie schreibt man eigentlich ein Buch? Dieser Frage geht die Autorin Kerstin Wacker in der Neuerscheinung „Herr Katz, Isolde und ich“ nach.

Die Publikation handelt von der achtjährigen Amra. Eines Abends trifft sie ein Geistesblitz. Sie will für ihren kleinen Cousin Thies ein Buch über die ersten Monate seine Lebens erstellen. Hilfe bekommt sie bei der Grafikerin Isolde und dem Drucker Herrn Katz. Schon bald lässt sich die Schülerin von Begriffen wie Crowdfunding, Lektor und Layout nicht mehr einschüchtern und kommt ihrem Traum mit jedem Tag ein Stück näher.

Mit dem Titel „Meine ersten Lebensjahre“ habe sie auf dem Buchmarkt ihr Debüt gefeiert, sagt Kerstin Wacker. Die gebürtige Verdenerin, die in Berlin wohnt, aber immer wieder in die Allerstadt kommt, um ihre Eltern zu besuchen, hat bei der Erstellung ihres Erstlingswerks gelernt, wie man ein Buch produziert. „Ich fand das Prozedere sehr spannend“, erklärt die 48-Jährige, die die Thematik in ihrer neuen Publikation kindgerecht aufbereitet hat.

Die Personen, die in „Herr Katz, Isolde und ich“ beschrieben werden, habe Kerstin Wacker zum Teil im realen Leben getroffen – sie hätten nur einen anderen Namen bekommen.

Das Werk hebt sich von anderen Publikationen ab, weil beide Bestandteile des Einbandes, die Graupappe und der Bezugsstoff, zu sehen sind. Passend zu der Lektüre gibt es auf der Homepage www.wacker-undfreunde.de kurze, lehrreiche Filme. Diese beschäftigen sich unter anderem mit der Erstellung der Buchdecke und dem Andruck.

Auf die Idee, Geschichten für Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren zu schreiben, kam Kerstin Wacker erst vor ein paar Monaten. Sie ist seit Jahren als freiberufliche Illustratorin für den Lifestyle- und Modebereich zuständig. Irgendwann habe sie gemerkt, dass sie eine neue Herausforderung suche. „Ich saß viel am Schreibtisch, habe telefoniert und gemailt, aber keine Leute gesehen“, erklärt Wacker. Im Jahr 2014 gründete sie daher den Wacker und Freunde Verlag in Berlin.

Die Autorin arbeitet bereits an einem neuen Buch über Amra, die ein Schnupperpraktikum absolviert. „Ich habe Modedesign studiert und dann beim Film als Kostümassistentin gearbeitet. In den Bereich geht es. Mehr darf ich noch nicht verraten“, sagt Wacker.

Die Mutter einer viereinhalbjährigen Tochter könne sich vorstellen, in Zukunft auch Publikationen für Kinder mit Sachbuchcharakter von anderen Personen zu verlegen.

as

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