Vortrag zum Tabuthema in der Aller-Weser-Klinik Verden

Keine Scham: Behandlung von Hämorrhoiden

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Chefarzt Dott. Fabio Crescenti spricht über das Thema Hämorrhoiden. 

Verden - Oftmals ist es Menschen unangenehm, wegen Hämorrhoiden zum Arzt zu gehen, obwohl sie Juckreiz, ein Brennen oder Schmerzen am Darmausgang verspüren. Doch wodurch entstehen Hämorrhoiden? Und welche Folgeschäden können bei länger andauernder Erkrankung entstehen?

Dott. Fabio Crescenti, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie in der Aller-Weser-Klinik, geht diesen Fragen am Mittwoch, 6. September, 19 Uhr, in der Caféteria des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20, nach. Der kostenfreie Vortrag „Hämorrhoiden – Das versteckte Leiden“ ist Teil der Veranstaltungsreihe, die anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Krankenhauses läuft.

„Immer wieder werden Hämorrhoiden als Tabuthema empfunden, dabei sind sie etwas ganz Natürliches und jeder Mensch trägt sie in seinem Körper“, weiß Fabio Crescenti.

Hämorrhoiden sind ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegte Gefäßpolster, die dem Feinverschluss des Afters dienen. Sind diese beispielsweise vergrößert, sind Juckreiz, aber auch wiederholte anale Blutungen oder Nässen zu spüren. „Leider suchen Betroffene in vielen Fällen erst dann den Arzt auf, wenn Schmerzen und Unannehmlichkeiten so stark sind, dass das Schamgefühl übertroffen wird“, so Crescenti weiter. Er stellt immer wieder fest, dass Patienten im ersten Schritt lieber erst einmal eine Eigendiagnose stellen, als zum Arzt zu gehen. Durch die Anwendung von rezeptfreien Produkten wie Salben oder Zäpfchen aus der Apotheke und auch das Durchführen von Sitzbädern versprechen sie sich Heilung. „Zumeist mit mäßigem Erfolg“, sagt Crescenti.

Präventiv rät der Chefarzt zu viel Bewegung, viel Trinken, einer ballaststoffreichen Kost und einer guten Hygiene. Mithilfe einer Basistherapie kann das Voranschreiten der Erkrankung gebremst, mit einem schmerzarmen operativen Eingriff Abhilfe geschaffen werden. Der chirurgische Eingriff erfolgt oftmals minimalinvasiv, wenn rechtzeitig gehandelt wird. Die Veranstaltung geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen.

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