Karsten Teich stellt in den BBS seine Bücher für Erstleser vor

Cowboy Klaus, Schwein Lisa und Kuh Rosi aus der Schweiz

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Nur ein paar Striche – und schon hatte Karsten Teich einen Cowboy skizziert.

Verden - „Cowboy Klaus“ war gestern zu Gast in den BBS Dauelsen. Der Schriftsteller und Illustrator Karsten Teich, der gemeinsam mit seiner Frau Eva Muszynski die beliebte Reihe für Erstleser geschrieben und gestaltet hat, stellte den angehenden Sozialassistenten und Schülern des beruflichen Gymnasiums Sozialpädagogik einige seiner amüsanten Geschichten um den drolligen Cowboy Klaus vor.

Organisiert hatte die Veranstaltung die bibliothekarische Leiterin des Selbstlernzentrums, Gesine Ahlers, in Kooperation mit der Büchereizentrale Lüneburg.

Schon seit zehn Jahren ist „Cowboy Klaus“ der Hit unter den jüngsten Lesern. Immer zum Schulanfang erscheint ein neues Abenteuer des Präriehelden. Einige der Geschichten waren sogar schon in der „Sendung mit der Maus“ zu sehen.

„Die Bücher sind witzig geschrieben, dabei aber etwas anspruchsvoller, als die meisten anderen Geschichten für Erstleser“, erklärte Karsten Teich. Er wolle dadurch erreichen, dass die Eltern auch weiterhin präsent sind, wenn die Kinder beginnen, selbst zu lesen. „Bilderbücher finden die Eltern noch ganz toll und lesen sie mit ihren Kindern zusammen. Die Erstleserbücher aber fassen sie mit spitzen Fingern an. Sie sind so einfach geschrieben, dass das Lesen den Eltern keinen Spaß macht“, so Teich.

Bei „Cowboy Klaus“ habe man versucht, „an der Schraube zu drehen“ und es anders zu machen. Dieses ist auch gelungen. So freut sich der Autor mittlerweile über ein positives Feedback von wissenschaftlichen Instituten. „An der Uni Leipzig werden unsere Bücher als positives Beispiel für die Lesevermittlung benutzt. Das ist eine tolle Bestätigung“, findet er. Auch bei den Schülerinnen und Schülern der BBS kam Teichs Anregung für die künftige sozialpädagogische Arbeit gut an.

„Ich stelle meine Arbeit vor, indem ich sie mache“, erklärte er. Wie auch bei seinen kleinen Zuhörern begleitete er seine Lesung mit der Gitarre und verblüffte mit der Zeichnung eines Cowboys die er mit wenigen Strichen erstellte. Dann lernten die Zuhörer den kleinen Cowboy mit dem überdimensionalen Hut kennen, der mit Schwein Lisa und Kuh Rosi aus der Schweiz auf seiner Farm „Kleines Glück“ im Wilden Westen lebt.

Dort muss sich der Titelheld zum Beispiel mit lärmenden Hühnern und diebischen Kojoten auseinander setzen. Seine Geschichten untermalte Teich mit Musik, den liebevollen Illustrationen aus den Büchern und den passenden Geräuschen. Da mussten auch die Anwesenden zum allgemeinen Vergnügen schon einmal wie die aufgeregten Hühner gackern.

Im Anschluss an den Vortrag gab es für die Schüler noch die Gelegenheit, dem Autor Fragen zu stellen und sich Bücher signieren zu lassen.

ahk

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