Die Kanzel auf der Hochbühne

Freilicht-Gottesdienst am 23. Juli in Verden

Freilichtgottesdienst auf das Festpielgelände: Initiatorin Gabriele Müller und die Ausführenden Johana Klaas, Pastorin Bettina Kattwinkel-Hübler und Birgit Scheibe hoffen auf viele Besucher (v.l.).

Verden - Anlässlich der Domfestspiele „Der brennende Mönch“ vom 14. bis 29. Juli und vor dem Hintergrund des 500-jährigen Jubiläums des Thesenanschlags von Martin Luther im Jahr 1517, laden die vier ev.-luth. Stadtgemeinden Dom, St. Johannis, St. Nikolai und St. Andreas am Sonntag, 23. Juli, um 10 Uhr zu einem gemeinsamen Gottesdienst auf das Festspielgelände.

Der Freilicht-Gottesdienst ist zugleich der vierte und letzte Teil der diesjährigen „Sommerkirche zum Reformationsjubiläum“. Gehalten wird er von Pastorin Bettina Kattwinkel-Hübler (St. Andreas) zu einem weiteren Grundgedanken der Reformation. Außerdem sind der Posaunenchor der Domgemeinde, die junge Sängerin Johana Klaas sowie Birgit Scheibe und Benedikt Pape als Rezitatoren an der Gottesdienstgestaltung beteiligt.

Luthers Relevanz im 21. Jahrhundert auf dem Prüfstand

„Meine Predigt ist noch im Werden. Ich werde mir morgen auch noch eine Probe des Stücks ansehen, um darin einen – wenn auch kleinen – inhaltlichen Bogen zu schlagen“, so die Pastorin, die Dienstagvormittag in Begleitung von Scheibe und Klaas und Festspielmanagerin Gabriele Müller die örtlichen Begebenheiten am Dom in Augenschein nahm. „Sola scriptura“ – Luthers Grundsatz, „allein die Schrift“ wird thematisch im Fokus der Predigt stehen, flankiert von Posaunenklängen, kirchlicher Popmusik und einer Dialoglesung aus der Apostelgeschichte. Hinterfragen, so Kattwinkel-Hübler, wolle sie in iher Predigt die frühere Bedeutung der „Sola scriptura“, welche Rolle sie heute noch spiele und inwieweit Luthers Grundsatz „allein durch die Schrift“ noch für die Fragen und Probleme im 21. Jahrhundert tauge und zutreffend sei.

Die Gottesdienstbesucher können auf den überdachten Tribünen Platz nehmen, während der Pastorin eine der Hochbühnen als Kanzel dienen wird. Vor und nach dem Gottesdienst können sich die Besucher im Gastronomiezelt auf dem Domplatz mit Kaffee und belegten Brötchen stärken oder die Möglichkeit des Mittagsbüffets nutzen.

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