Gäste aus Justiz, Politik und Wirtschaft 

Neue Gastgeber für Juristen

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In festlicher Stimmung: Der Vorstand der Verdener Juristengesellschaft: Sybille Gerstmayr, Dr. Bernhard Martini und Dr. Katja Kruschke (von links, es fehlt: Lutz G. Sudergat). 

Verden - Bei der Begrüßung der Gäste stutzen einige, ob sie denn auf der richtigen Veranstaltung im Verdener Niedersachsenhof waren. Immerhin hatten die Besucher des Juristenballs 17 Jahre lang an Rechtsanwalt und Notar Dr. Randolf Friedrichs vorbei defiliert. Diesmal war es aber Rechtsanwalt Dr. Bernhard Martini, der neue Präsident der Verdener Juristengesellschaft, der die zahlreichen Gäste gemeinsam mit seiner neuen Stellvertreterin, Richterin am Landgericht Dr. Katja Kruschke, und Rechtsanwältin Sybille Gerstmayr begrüßte.

Entsprechend humorig ging Martini in seiner Begrüßungsrede dann auch auf den Wechsel im gastgebenden Vorstand ein und beruhigte: „Ja, sie sind hier richtig beim Verdener Juristenball, liebe Gäste, ich bin nur der neue Präsident“. Weder seien die Gäste einer Täuschung erlegen, noch handele es um einen Wegfall der Geschäftsgrundlage, der zum Rückzug berechtige. Dass er nun hier stehe, sei lediglich das Ergebnis von Neuwahlen. Das vierte Vorstandsmitglied, Rechtsanwalt und Chefsyndikus der Kreissparkasse Verden, Lutz G. Sudergat, hatte diesmal wegen einer Knieverletzung passen müssen.

Martini würdigte in seiner Ansprache Friedrichs und die Vorsitzende Richterin am Landgericht Dr. Michaela Brunssen für ihre Verdienste um die Juristengesellschaft im Allgemeinen und den Ball im Speziellen. Der Ball 2017 trug aber zumindest ein bisschen die Handschrift der beiden, die vor ihrem Rückzug 17 beziehungsweise zehn Jahre dem Vorstand angehört hatten. Zusammen mit den wiedergewählten Vorstandskollegen Gerstmayr (Finanzen) und Sudergat (Pressearbeit) hatten sie bis November noch bei den Vorbereitungen des Balles mitgewirkt.

Erneut gaben sich Gäste aus Justiz, Politik und Wirtschaft wieder ein Stelldichein. Ein namhafter Wirtschaftslenker aus der Region, der mit seiner Frau treuer Gast des Balles ist, offenbarte sich als Fan: „Es ist sehr schön, dass es den Juristenball gibt und man auch mal Gelegenheit hat, in einem festlichen Rahmen zu feiern.“ In der Tat sei das traitionelle gesellschaftliche Ereignis nahezu der letzte verbliebene Ball in Verden, eine Bastion.

Besonders freute es die Vorstandsmitglieder, dass der Ball nicht nur Juristen aller Art anzog, sondern sich als beliebter Treffpunkt aller Berufsgruppen sowie aus Politik und Verwaltung etabliert habe. „Früher gab es viele verschiedene Bälle, aber bei uns sammeln sich die Tanz- und Feierfreudigen aller Professionen“, resümierte Martini zufrieden.

Erneut war die Stimmung bestens, teilte Pressesprecher Sudergart mit, und das Ambiente wurde als „sehr festlich“ gelobt, so Kruschke. „Das interpretieren wir so“, stellte Martini freudestrahlend fest, „dass der Juristenball auch weiterhin stattfinden soll.“ Man müsse aber den anstehenden Generationenwechsel bei den Gästen im Hinterkopf behalten, denn auch ein Ball sei demografischen Veränderungen ausgesetzt. Er müsse auch interessant für ein jüngeres Publikum bleiben oder werden. „Obwohl es erstaunlich ist, welche großen Übereinstimmungen es beim Musikgeschmack gibt“, so Gerstmayr schmunzelnd.

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