Verdener für ein Jahr in den USA

„Junior-Botschafter“ Martin Skorupa ist wieder in Verden

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Martin Skorupa und Christina Jantz-Herrmann ziehen Bilanz nach dem Austauschjahr.

Verden - Der Verdener Martin Skorupa ist nach seinem Austauschjahr in North Dakota wieder zurückgekehrt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz-Herrmann hatte ihn im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms, kurz PPP, für den Aufenthalt in den Vereinigten Staaten ausgewählt und engen Kontakt zu ihm gehalten.

In einem Abschlussgespräch berichtete der junge Kaufmann der Abgeordneten seine zahlreichen Erlebnisse und Eindrücke.

„Ich habe auf dem Campus der Uni ein Appartement mit einem anderen Studenten geteilt und konnte so gleich in das Studentenleben eintauchen. Sowohl mit einheimischen als auch amerikanischen Studenten habe ich Kontakte geknüpft und möchte diese auch weiterhin pflegen“, berichtete Skorupa bei dem Treffen.

Bleibenden Eindruck hinterließ bei dem jungen Mann unter anderem das Weihnachtsfest fernab der Heimat und auch ein Besuch in der Hauptstadt Washington.

Er habe die Erfahrung gemacht, dass über Politik in der amerikanischen Gesellschaft nicht so offen gesprochen werde, wie in Deutschland. Er konnte den Wahlkampfendspurt um die Präsidentschaft hautnah miterleben und war erstaunt, dass viele seiner Kommilitonen gar nicht erst wählen gingen. Ihre Begründung war, so Skorupa, dass es doch keinen Unterschied zwischen den beiden großen Parteien Republikaner und Demokraten gäbe.

„Ich würde das immer wieder tun“

„Das finde ich sehr schade“, betonte Christina Jantz-Herrmann. „Nur indem man wählen geht, kann man auch etwas verändern. Demokratie lebt davon, dass viele mitmachen. Sie ist keine Einbahnstraße und bleibt uns nur erhalten, wenn wir etwas dafür tun. Das ist in den USA nicht anders, als bei uns“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Rückblickend auf das Jahr resümiert der Verdener: „Ich würde das immer wieder tun, und die Zeit in den USA hat mich persönlich weiter gebracht. Ich bin selbstständiger geworden und habe heute einen anderen Blickwinkel auf die Welt.“ Dem pflichtete die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete bei: „Der Austausch ist sehr wichtig – wir brauchen eine junge Generation, die aufgeschlossen gegenüber anderen Ländern und Kulturen ist.“

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) bietet Schülerinnen und Schülern, sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, ein Jahr in den USA zu verbringen. Bundestagsabgeordnete übernehmen hierbei eine Patenschaft für die Stipendiaten und kümmern sich so um einen regelmäßigen Austausch mit den Teilnehmern. Weitere Informationen sind auch online unter www.bundestag.de/ppp zu finden.

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