Junges Orchester Hamburg der Neuapostolischen Kirche überzeugt im GaW

Mit Spaß und Leidenschaft

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - „Mach mal ‘ne Pause“ – Mit Musik geht es besser!“ Unter diesem Motto hatte das Junge Orchester des Hamburg-Orchesters der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland zum Sommerkonzert in das Gymnasium am Wall eingeladen. Auf dem Programm standen geistliche und klassische Werke, bis hin zur Popularmusik.

Gegründet wurde das Junge Orchester 2006. Die Bezeichnung „jung“ lässt dabei nicht unbedingt Rückschlüsse auf das Alter der Musiker zu, sondern meint einfach, dass Orchesterneulinge oder Wiedereinsteiger hier Erfahrungen sammeln und sich auf den Einstig in das große symphonische Hamburg-Orchester vorbereiten können. Regelmäßig alle drei Wochen treffen sich die 150 Musiker beider Orchester zum Proben. Sie kommen aus den neuapostolischen Gemeinden in ganz Norddeutschland.

Dem Jungen Orchester gehören mittlerweile 50 Mitspieler im Alter von 11 bis 78 Jahren an. Unter der Leitung von Dirigentin Franka Tomischat aus Norderstedt, hat sich das Nachwuchsorchester in den vergangenen acht Jahren zu einem eigenständigen Ensemble entwickelt. Die Musiker dieses christlich geprägten Ensembles sind allesamt Laien, denen es Spaß macht, zum Lobe Gottes zu musizieren.

Das Junge Orchester eröffnete das Konzert mit Georg Friedrich Händels „Halleluja“ aus dem Oratorium Messias und erntete hierfür gleich lebhaften Applaus. Viel Begeisterung riefen auch zwei weitere Stücke des gleichen Komponisten hervor: La Rejouissance aus „Royal Fire Works Music“ und Aria di Almira „Lascia ch'io pianga…“.

Mit viel Spielfreude trug das Junge Orchester in dem anderthalbstündigen Konzert ein abwechslungsreiches Programm vor, darunter die Werke „Gott lebt noch“ von Johann Sebastian Bach, „Norwegian Dances No. 2“ von Edvard Grieg oder auch „My funny Valentine“ von Richard Rodgers oder „Wishing you were somehow here again“ aus „Phantom der Oper“. Einen schönen und feierlichen Schlusspunkt setzte das Junge Orchester mit Ludwig van Beethovens bekannter „Ode an die Freude“ (Sinfonie Nr 9, 4. Satz).

ahk

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