Jonas Platin und „We Are Riot“

JuMP: Festival mit Rap, Rock und Drum’n’Bass im (Aller-)Park

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Simone Köppen und Moritz Jungblut präsentieren die Pläne für das JuMP-Festival.

Verden - Rap, Rock und zwei DJs, die mit Drum’n’Bass für Party-Stimmung sorgen. Die Stadt Verden und ihr Netzwerk Jugendarbeit lädt am Freitag, 17. August, zum zweite JuMP-Festival in den Aller-Park. „Das wird ein Tages-Musik-Festival“, erklärte Simone Köppen beim Pressetermin. Mit Moritz Jungblut stellte die Mitarbeiterin des Jugendzentrums das Open-air-Angebot vor, das vor allem eins soll, den Jugendlichen Spaß machen.

„JuMP ist die Abkürzung für Jugend und Musik im Park“, erklärte Jungblut, der als Erzieher im Mehrgenerationenhaus Bürgertreff arbeitet. Alle zwei Jahre, immer abwechselnd mit dem Kindertag, habe das städtische Netzwerk Jugendarbeit einen Etat von 10 .000 Euro. Und der erlaube dann auch die Organisation einer solchen Großveranstaltung. Köppen und Jungblut hatten mit weiteren Mitgliedern des Netzwerks die Organisation übernommen.

Der Termin am kommenden Freitag sei kein Zufall, berichten sie. Am 12. August ist Internationaler Tag der Jugend, und an diesem Tag finden die Veranstaltungen denn auch regelmäßig statt. Nur im vergangenen Jahr nicht, weil Verden da die Vereinigung von Norder- und Süderstadt feierte. „Diesmal fällt er aber auf den kommenden Sonntag. Das ist ungünstig, schon wegen der Schule am nächsten Tag“, erläuterte der Jungblut.

Die Musiker, die an diesem Sommerabend von 17 bis 24 Uhr auf der Bühne stehen werden, haben zumindest in der Region schon mal gut klingende Namen. Für Rap und Hip-Hop wird Jonas Platin sorgen. „Das ist unser Headliner.“ Die Local heroes We Are Riot bringen Rock-Musik in den Allerpark. „Ein paar andere werden noch auftreten und dann gibt es Drum’n’Bass“, gibt Köppen einen Überblick.

Mit Festival-Bändchen und dennoch gratis

Auch ein eigens kreiertes Festival-Bändchen werde es geben. Weil der Party-Abend aber keinen Eintritt kostet, wird es eine andere Bedeutung bekommen, als bei anderen Events. „Wir verbinden das mit einer Fragebogenaktion“, berichtete Jungblut. Darin können die Jugendlichen ihre Kritik anbringen, Vorschläge fürs nächste Mal oder, was man unbedingt beibehalten sollte.

Eine Anregung vom letzten Mal wird diesmal auch gleich umgesetzt. Wenn der Magen mal knurrt, müssen die Jugendlichen die Veranstaltung nicht verlassen. Diesmal gebe es Essensstände.

An weiteren Ständen werden verschiedene Organisationen, Vereine und Institutionen informieren. „Wir wollten aber auch, dass sie Aktivitäten und anderes Unterhaltendes anbieten“, sagte Köppen. So werde es unter anderem eine Fotobox geben, einen Backstage-Bereich und wahrscheinlich einen Kicker.

Eines aber wird es auf dem Festival-Gelände an der Reeperbahn nicht geben: Alkohol. Das sei bei der Altersgruppe nicht angemessen, sind sich die Organisatoren sicher.

Nicht zuletzt soll die Veranstaltung zeigen, dass man auch ohne Droge Spaß haben kann. Passend wird sich der Präventionsrat mit seiner Kampagne „Sei schlau – nicht blau!“ beteiligen. Ansonsten werde es natürlich alles Übliche gegen den Durst geben, versichern Köppen und Jungblut.

kle

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