Jubiläum von Bürgermeister Brockmann / 25 Jahre im öffentlichen Dienst

„Mutet uns eine Menge zu“

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Bürgermeister Lutz Brockmann verpflichtete im Rat Sonja Toaspern (Die Linke).

Verden - Als gewählter Hauptverwaltungsbeamter hat er einen anderen Status als viele andere im öffentlichen Dienst. Folglich fand Lutz Brockmanns Dienstjubiläum am Dienstagabend im Rat der Stadt Verden eine besondere Würdigung.

Ratsvorsitzender Horst-Heiner Pabst sprach die Laudatio auf das Wirken von Lutz Brockmann, der seit nunmehr 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig ist. Pabst erinnerte an die beruflichen Stationen, die Lutz Brockmann bis auf den Bürgermeister-Sessel der Stadt Verden gebracht hatten.

Laut Pabst sei Brockmann am 15. Oktober 1990 als Wirtschaftsentwickler und Umweltbeauftragter in die Dienste der Gemeinde Dörverden eingetreten. Zu seinen herausragenden Verdiensten hätten die Verhandlungen für einen Bahnhalt in Dörverden gehört. Auch an der Eröffnung des Weser-Radweges habe Brockmann mitgewirkt. Dank des Umweltbeauftragten habe Dörverden auch über den Tellerrand geblickt, fügte Pabst hinzu.

Seine erste Amtsperiode als hauptamtlicher Bürgermeister Verdens begann am 1. April 2004. Viele Dinge habe er in Gang gebracht, mitunter habe er auch die Mitglieder des Rates stark strapaziert. Pabst erinnerte an den Rathausvorplatz, an das Parkhaus am Nordertor und den Allerpark. „Brockmann mutet seinen Mitarbeitern und uns eine Menge zu“, so der Ratsvorsitzende wörtlich.

Der Bürgermeister sei derjenige, der den Takt vorgebe, sagte Pabst, der Brockmann aber einen gut gemeinten Rat nicht ersparen konnte: „Er sollte sich noch mehr auf seine Mitarbeiter verlassen.“ Zum Abschluss verlas der Ratsvorsitzende eine Urkunde, die er anschließend dem Bürgermeister unter dem Beifall der Ratsmitglieder überreichte.

Zuvor hatte Brockmann eine weitere Personalie abzuwickeln. Als neues Ratsmitglied verpflichtete der Bürgermeister Sonja Toaspern, die für den nach neunjähriger Ratsmitgliedschaft ausgeschiedenen Ulrich Steinmeyer nachrückt. Beide waren zur Kommunalwahl 2011 für die Partei Die Linke angetreten. „Es war nicht einfach mit ihm. Manche Dinge hat er anders als die Mehrheit des Rates gesehen“, sagte Horst-Heiner Pabst über Ulrich Steinmeyer.

koy

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