Gern einen Kreisel am Amtsgericht

Johanniswall mit Innen-Boulevard: CDU fordert Planungen schon für 2022

Die Neugestaltung des Johanniswalls soll nach dem Willen der CDU nicht erst nach der Fertigstellung der Nordbrücke thematisiert werden.
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Die Neugestaltung des Johanniswalls soll nach dem Willen der CDU nicht erst nach der Fertigstellung der Nordbrücke thematisiert werden.

Verden – Die Verdener CDU-Ratsfraktion drückt beim Thema Johanniswall-Ausbau aufs Tempo. Möglichst schon im nächsten Jahr solle mit den Planungen begonnen werden, dabei sei auf jeden Fall auch eine Variante mit getrennten Fahrbahnen und einem innen liegenden Boulevard sowie ein Kreisel an der Abzweigung der Lindhooper Straße zu prüfen.

Konkret fordern die Christdemokraten per Ratsantrag die Verwaltung auf, sich mit Nachdruck schon jetzt und nicht wie ursprünglich abgestimmt erst nach Fertigstellung der neuen Nordbrücke mit der Verdener Problemecke am Nordertor zu beschäftigen.

„Hierzu sollen Gespräche mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geführt werden. Ziel ist es, die Straßenbaubehörde davon zu überzeugen, spätestens 2022 die bereits begonnen Planungen fortzuführen und in den politischen Gremien zu beraten“, schreiben Fraktionschef Jens Richter und der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Frank Medenwald, in einer gemeinsamen Presseerklärung. Wünschenswert, so die beiden Kommunalpolitiker, wären unterschiedliche Planungsvarianten. Auch ein Baubeginn in den nächsten drei bis vier Jahren sei anzustreben.

Dauerprovisorium „Claus-Ruge-Straße“

Die CDU-Politiker verweisen auf ein sehr tristes und nicht gerade einladendes Bild, das der Johanniswall als das Haupteingangstor zur Stadt seit Jahrzehnten biete. Seit Jahren habe es immer wieder Bemühungen gegeben, durch eine Neugestaltung Abhilfe zu schaffen.

Bereits vor elf Jahren habe der Verwaltungsausschuss der Stadt Verden nach Fertigstellung des Nordertorkreisels einen Planungsauftrag zur Umgestaltung des Johanniswalls beschlossen, unter anderem auch um das Dauerprovisorium „Claus-Ruge-Straße“ zu beseitigen. Seither sei es aus verschiedenen Gründen immer wieder zu Verzögerungen gekommen.

Schnell auf Papier gebracht: Die CDU-Stadtratsfraktion fordert für den Johanniswall getrennte Fahrbahnen mit innen liegendem Boulevard.

Nachdem jetzt das Planfeststellungsverfahren für den Bau der Nordbrücke abgeschlossen und zeitnah mit dem Baubeginn zu rechnen sei, sollte der Fokus jetzt auf die Umgestaltung des Johanniswalls gelegt werden. Da die Straßenbaubehörde als Straßenbaulastträger für die Maßnahme zuständig sei, sollten zügig Gespräche über das weitere Vorgehen aufgenommen werden, fordern die Christdemokraten. Dabei sei es ihnen wichtig, dass es bei der Betrachtung verschiedener Varianten auch eine mit getrennten Fahrbahnen und „innen liegendem Boulevard“ geben werde. Diese Maßnahme sei dringend und weitere Verzögerungen müssten vermieden werden.

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