St. Johannisheim erweitert sein Angebot / Bezugsfertig im November 2016

Service-Wohnen an der Aller

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Das St. Johannisheim baut hier ein Service-Wohnhaus für elf neue Mietparteien.

Verden - Auf der einen Seite wird gebuddelt, um aus einem Parkplatz eine Grünfläche zu machen, auf der anderen, um ein neues Gebäude hochzuziehen. Das St. Johannisheim baut neben ihrer Tagespflegeeinrichtung an der Reeperbahn ein Wohnhaus für ältere Menschen. Damit erweitert die Senioren-Wohnanlage ihr Angebot Service-Wohnen um elf Wohnungen.

Zuvor hatte die Einrichtung hier ihren Parkplatz. Der wurde verlegt, nachdem nur wenige Schritte weiter ein Haus, das sich bereits im Besitz des Johannisheims befand, abgerissen werden konnte, um Platz für Ersatz zu sorgen. Seither sind umfangreiche Bauarbeiten im Gange, die sich zurzeit auf den Austausch des Untergrundes konzentrieren. Heimleiter Detlev Wittenberg: „Das ist Allergrund, der instabil ist.“

Ursprünglich war eine Erweiterung an anderer Stelle geplant. Das bestehende Gebäude an der Ritterstraße ist Richtung Blumenwisch mit einer Brandschutzmauer ausgestattet worden. Doch Grundstücksverhältnisse durchkreuzen einen Anbau an dieser Stelle.

Weil laut Wittenberg der Bedarf nach weiteren barrierefreien Senioren-Wohnungen mit einer Notrufanlage und der Nutzung sämtlicher Service-Einrichtungen in der Anlage besteht, wurde lange über eine Lösung nachgedacht und schließlich eine gefunden.

Die elf Wohnungen werden zwischen 38 und 68 Quadratmeter groß sein, über ein bis drei Zimmer verfügen und einen Balkon haben. Barrierefreie Zugänge und Duschen, breite Türen und ein Fahrstuhl sind in diesem Falle selbstverständlich. Ebenso die Bereitstellung von Pflegepersonal, das im Notfall rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Ob ein Frisiersalon im Haupthaus genutzt wird, die Wäsche an Münzautomaten im Haus gewaschen wird, im Johannisheim auch gegessen oder das Freizeitprogramm angenommen wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Detlev Wittenberg ist zusammen mit Vorstand und Kuratorium von dieser Investition in die Zukunft überzeugt: „Das ist eine sinnvolle Sache für ältere Menschen, die selbstständig bleiben, aber im Notfall auch schnell Hilfe bekommen wollen. Unsere Mitarbeiter sind schließlich im Haus direkt gegenüber.“

Was noch einen Reiz ausmacht, ist die Lage. Auf der einen Seite Naherholung am Allerufer, auf der anderen Seite Versorgungsmöglichkeiten durch die unmittelbare Nähe zur Fußgängerzone mit ihren Geschäften und Lokalitäten.

Die Bauarbeiten haben im September begonnen. Bezugsfertig soll das Gebäude, wenn alles nach Plan läuft, am 1. November 2016 sein.

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