Bauschild für Schwerpunktfeuerwehr steht schon

Jetzt geht’s loooos!

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Das Feuerwehr-Bauschild steht schon vor den beiden zum Abbruch freigegebenen Häusern.

Verden - Das werden die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen jetzt öfter hören: einen Sachstandsbericht zum Neubau der Schwerpunktfeuerwehr Verden. Damit soll vornehmlich verhindert werden, dass zu irgendeinem Zeitpunkt die Finanzen aus dem Ruder laufen. So auch am Dienstagabend im Rathaus. Ende Oktober 2018 soll der Neubau betriebsbereit sein.

„In diesen Tagen wurde das Bauschild an der Lindhooper Straße aufgestellt“, berichtete Wolfgang Tobias von der Neubau-Abteilung der Verwaltung dem Ausschuss. Nun würden die Abbrucharbeiten von zwei im Wege stehenden Häusern vorbereitet. Als nächster Schritt sei die Festlegung von Baumaterialien in der Planung, die auch Grundlage für die weitere Ausschreibung sein werde.

Kämmerer Andreas Schreiber ergänzte, dass die Verwaltung von Anfang an die Kostenentwicklung im Auge haben werde. Dafür seien spezielle EDV-Programme im Einsatz, um permanent Auskunft geben zu können, „wie stehen wir denn?“

Tobias unterrichtete den Ausschuss ferner über wesentliche Bauprojekte und Unterhaltungsmaßnahmen. Für den Syndikatshof sei ein bauhistorisches Gutachten in Arbeit. Des weiteren sollte noch in diesem Monat die kurzfristige Mängelbeseitigung in der Parkpalette am Nordertor abgeschlossen sein. Dazu zähle eine Entwässerungslösung und die Inbetriebnahme der Verkehrslenkung. Dafür müssten die Ebenen I und III am 26. September gesperrt werden, um die Induktionsschleifen einzubauen. Nach den Worten von Tobias seien derzeit auch Sanierungsmaßnahmen im Parkhaus Brückstraße sowie in den Dorfgemeinschaftshäusern Scharnhorst und Eitze im Gange.

Kathy Oelrich aus der Kämmerei berichtete dem Ausschuss dann über ein gesetzliches Vorhaben, bei allen städtischen Vorhaben die Umsatzsteuerpflichtigkeit zu überprüfen. Dazu müssten alle städtischen Einnahmen und Ausgaben gecheckt werden, was einen immensen Verwaltungsaufwand zur Folge haben werde.

Der Beschlussvorschlag über die Sanierung der Kesselanlage mit Integration eines Blockheizwerkes in der Grundschule Jahnschule wurde vertagt. Wolfgang Tobias präsentierte zwar vier Varianten für das 280.000 Euro teure Projekt, um die 25 Jahre alte Anlage zu ersetzen, was indes die Ausschussmitglieder eher zu Nachfragen veranlasste, zumal Ausschussvorsitzender Ingo Neumann auch noch Zusatzanträge stellen wollte. Dazu kam es letztendlich nicht, weil die Verwaltung den Arbeitsauftrag erhielt, den Beschlussentwurf zu ergänzen. Dabei dürfte auch das Thema Fernwärme eine Rolle spielen.

Eine längere Diskussion gab es schließlich zur Frage, ob der Sperrvermerk über 20.000  Euro für den Unterstand von Kinderwagen an der Kita Carl-Hesse-Straße aufgehoben werden könne. Es wurde die Höhe der Kosten ebenso in Frage gestellt wie die grundsätzliche Notwendigkeit eines derartigen Unterstandes. Gunda Schmidtke (SPD) und Gesine Ahlers (Grüne) setzten sich aber vehement für den Unterstand ein, was dann schließlich den Finanzausschuss zur einstimmigen Befürwortung der Aufhebung bewog. 

koy

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