Special Guest Michel van Merwyk

Abi Wallenstein & Blues Culture begeistern im Domgymnasium

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Abi Wallenstein (r.) brachte die Stimmung in der Aula des Domgymnasiums zum Kochen. Zum Schluss standen alle Musiker gemeinsam auf der Bühne. 

Verden - Zum Abschluss seines Jahresprogramms ließ es der Verein Verdener Jazz- und Bluestage noch einmal so richtig krachen. Zu Gast in der Aula des Domgymnasiums war die Hamburger Blues Größe Abi Wallenstein mit seiner Band Blues Culture. Special Guest war Michael van Merwyk. Gemeinsam brachten die vier Vollblutmusiker die Stimmung in der Aula des Domgymnasiums zum Brodeln.

Zunächst gehörte die Bühne allein Michael van Merwyk. Mehr als die Gitarre und seine tiefe, kraftvolle Stimme brauchte er nicht, um das Publikum in der sehr gut besuchten Aula für sich einzunehmen. Mit „He's my Pain“ gelang ihm ein starker Auftakt. Der Sänger und Gitarrist aus Rheda-Wiedenbrück plauderte locker mit dem Publikum und die Stimmung war von Anfang an prima.

Mit „Fight the Darkness“ stellte van Merwyk unter anderem auch den Titelsong seiner neuen CD vor. Dann bekam er Unterstützung von Schlagzeuger Martin Röttger. Er sorgte bei „I'm a happy Man 'cause my Woman is gone“ für den richtigen Drive. Der Song ging in die Füße und von den Zuhörern stand bald kaum einer noch still.

„Mundharmonika-Maestro“ Steve Bakers mit dabei

Schließlich kündigte van Merwyk einen „Schlager aus seiner Jugend“ an. Mit von der Partie war nun auch „Mundharmonika-Maestro“ Steve Bakers. Beim Bowie-Hit „Heroes“ stieg die Stimmung weiter und viele sangen mit. Mit „Motormouth Baby“ und „Coffee“ gab es noch zwei weitere Songs von van Merwyks neuem Album. Zum Ende des ersten Sets betrat endlich auch Abi Wallenstein zum T-Rex Klassiker „Get it on“ die Bühne.

Der zweite Set stand dann im Zeichen der Hamburger Blues Größe. Van Merwyk machte Pause und Wallenstein agierte als Sänger und Gitarrist. Sein Markenzeichen ist die heisere, leicht gepresst klingende Stimme. Wallenstein kam zunehmend in Fahrt und brachte sein Publikum mit Songs wie „Do the Hip Shake Baby“, „Mississippi Destination“ oder „Shake your Boogie“ zum Jubeln.

Brillante Soloeinlagen

Immer wieder gab es Raum für brillante Soloeinlagen der einzelnen Musiker. Wallenstein zeigte mit seinen Pickings echten unverfälschten Blues, Baker bewies, dass er zu Recht als Meister an der Mundharmonika bezeichnet wird und auch Martin Röttger legte ein begeisterndes Drumsolo hin.

Im dritten Set schließlich standen als Höhepunkt alle vier noch einmal gemeinsam auf der Bühne und brachten die Aula mit Songs wie „Get moved“ oder „Country Boy down in New Orleans“ noch weiter zum Kochen.

Der alte Bluessong aus Texas, „Silver City“, sollte eigentlich das letzte Stück des Abends werden, doch die Zuhörer hatte auch nach drei Stunden noch nicht genug. Die Musiker ließen sich aber gern zu weiteren Zugaben überreden, bevor sie sich am späten Abend endgültig vom Verdener Publikum verabschiedeten.  - ahk

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