Jagd des Reitclubs Verden durch die Lutter Wischen / Dank an zahlreiche Helfer

Eindrucksvoll und vielseitig

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Mutig setzte das Jagdfeld über die 26 Hindernisse.

Luttum - Viel Lob für die wunderbare Strecke und das Geläuf in den Lutter Wischen gab es von Ellen-Antje Lamcken bei der Kritik nach der Jagd des Reitclubs Verden: „Organisator Henry Rhode und Jagdherr Freddy Behrendt haben uns einen traumhaften Jagdtag geschenkt.“ Vor allem Henry Rhode galt ihr Dank. Seit etwa 35 Jahren sorgt er mit einem Team von engagierten Helfern für den guten Zustand der 26 Sprünge.

Ein Dank gelte auch Landeigentümer Eckhard Hensen, denn am Vormittag habe noch eine Hochwildjagd auf seinem Land stattgefunden, betonte Lamcken. Aber durch die fabelhafte Führung der Niedersachsenmeute mit dem Master Camille von Dungern sei das Wild nicht in Panik geraten. Einen historischen Moment erlebte die Jagdgesellschaft während einer Pause, als der „Altmaster“ die Verantwortung der Meute auf den Jungmaster Max Sponagel übergab.

Diesmal waren es etwa 40 Aktive, die einen weiten Weg nicht gescheut hatten, um bei dieser traditionellen Jagd mitreiten zu können, sogar aus Schleswig-Holstein waren sie angereist. Den weitesten Weg hatte wohl Friedel Gohde. Der ehemalige Verdener war aus Tübingen in seine alte Heimat gekommen und begleitete mit Karl Wallis die Schleppenlegerin Dorothea von Behr. Treffpunkt zum Stelldichein war ein Gelände in der Nähe des Hofs Helmke in den Lutter Wischen.

Der Vorsitzende des Reitclubs Verden, Sven Flindt, begrüßte die Gäste. Nach den Signalen der Bläser von „bien Aller“ ritt die Gesellschaft, mit der Niedersachsenmeute und Master Camille von Dungern an der Spitze, wenige Kilometer im Schritt zum Start in Höhe von Forst Bessern. Hier wurde die erste von insgesamt fünf Schleppen gelegt.

An der Spitze des springenden Feldes ritt der Jagdherr Fredy Behrendt und das nichtspringende Feld führte Barbara Möller an. Etwa 15 Kilometer lang war die Strecke mit 26 naturnahe Sprüngen, an markanten Punkten verfolgten etliche Schaulustige das Geschehen.

Nach mehr als zwei Stunden war schließlich der Hof Helmke das Ziel. Für die Hunde der Niedersachsenmeute gab es das verdiente „Curree“ (Pansen) und den Jagdreitern überreichten Silvia Vieregge und der Jagdherr Fredy Behrendt die Brüche. In ihrer Kritik hob Antje Lamken hervor, dass sich die Jagd insbesondere durch ihre Vielseitigkeit ausgezeichnet habe.

Neben dem Lob an Henry Rhode sowie an die Reiter, die diszipliniert ritten, sprach Lamcken auch weiteren Unterstützern ihren Dank aus. Der ärztliche und der tierärztliche Dienst sowie die Sanitäter des DRK blieben arbeitslos. Besonders hervor gehoben wurde die Unterstützung der Grundstückseigentümer: „Wenn sie nicht mitspielen, ist eine Reitjagd nicht möglich.“

Die Bläser untermalten mit ihren Signalen die traumhaften Kulissen. „Zauberhaft und konzertreif“, so Lamcken. Schließlich hob sie die sehr herzliche, familiäre Atmosphäre und Gastfreundschaft von Sylvia Rhode und ihren Helferinnen hervor, die mit Snacks die Gäste verwöhnten. „Kein Sturz, nur fröhliche Gesichter und alle Reiter waren dankbar, in diesen schwierigen Zeiten so ein wunderschönes Naturerlebnis genießen zu dürfen“, so ihr Resümee.

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