Titelverteidigung bei Penne, Pasta und Pizza

Italiener, Griechen und Aller-Park-Wirt bieten in Verden Public Viewing an

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Saki Papathanassiou und Schwiegertochter Anika Neumann – am Tischkicker im Partyzelt. 

Verden - Morgen wird die Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet und in Verden können die Sportsfreunde die Spiele der deutschen Nationalelf bei einem Public Viewing im Aller-Park verfolgen. Frank Ernst, Betreiber der dort vor zwei Jahren eröffneten Sunshine-Bar, richtet das „Rudelgucken“ dieses Jahr aus. Aber auch andernorts kann bei Pizza, Pasta oder Souvlaki gemeinsam der Titelverteidigung entgegengefiebert werden.

Bis zum ersten Deutschlandspiel am Sonntag wird noch eine Großleinwand im Bereich der Sunshine-Bar errichtet, sagte Ernst auf Nachfrage. Imbiss- und Getränkewagen seien bestellt, und jeweils eine Stunde vor Anpfiff der Spiele können die Besucher eintrudeln. Vor und nach den Spielen sowie während der Halbzeit soll ein DJ für Stimmung sorgen.

Ernst weist darauf hin, dass keine Getränke mitgebracht werden dürfen. Kontrolliert werde dies von einem Sicherheitsdienst an zwei Eingängen. Der Park wird aber für alle Besucher weiterhin zugänglich sein.

Nicola Ciancia ist Italiener, Fußballfan und ein guter Verlierer. Seine Squadra Azzurra wurde von Schweden aus der WM gekickt. Hart für den Wirt des Restaurants „Da Enza e Nico“ im Vereinsheim des TSV Dauelsen. „Glückwunsch für Deutschland“, sagt er und lädt dazu ein, deren Spiele bei ihm zu schauen. In gemütlicher Runde auf der Terrasse.

Vincenza Pangaro und ihr Mann Nicola Ciancia freuen sich in Dauelsen auf zahlreiche Fußball-Fans.

Er werde bis Sonntag noch eine etwa zwei mal zwei Meter große Leinwand installieren und einen weiteren Bildschirm. Sollte Deutschland das Achtelfinale erreichen, müssen sie an einem Dienstag spielen. Eigentlich Ruhetag in dem Restaurant, der wird dann aber gestrichen, sagt er. Gerade erst hat er sein Angebot um einen Mittagstisch erweitert, aber für die Spiele der deutschen Nationalelf verlegt er auch die Öffnungszeiten an den Spieltagen. Dann wird nicht wie üblich um 17.30 Uhr geöffnet, sondern eine Stunde vor Spielbeginn.

So hält es auch Christos Papathanassiou, der die verpasste Qualifikation seiner Griechen offenbar auch verkraftet hat. Er und sein Vater Saki haben hinter ihrem Restaurant Akropolis an der Lindhooper Straße ein Zelt aufgebaut und wollen dort alle WM-Spiele zeigen – auch die Parallelspiele. Das bedeutet bis zum Finale am 16. Juli fast täglich Fußball im Partyzelt, im Sommergarten und Clubraum. Es gebe aber auch weiterhin fußballfreie Bereiche in dem Restaurant, betont der Grieche lachend.

Auf der Speisenkarte steht ein spezielles „Akropolis WM-Menü“ zum Preis von 18 Euro. Reservierungen unter Telefon 04231/2561 sind genauso erwünscht wie selbstverständlich reichlich Tore des amtierenden Weltmeisters. - wb

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