Internationales Workcamp: Teilnehmer verschönern Garten des Jugendzentrums

Zaun schützt Jugendliche vor neugierigen Blicken

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Friederike Kraaz aus Deutschland, Tom Kranzer aus Frankreich, Alexandra Prygunova aus Russland und Triinu Erik aus Estland (v.l.) bauten einen neuen Zaun, der den Garten des Jugendzentrums säumt.

Verden - Ein neuer Zaun begrenzt seit gestern den Garten des Verdener Jugendzentrums. Den blickdichten Schutz haben die Teilnehmer des internationalen Workcamps an der Dampfmühle aufgebaut.

Bevor die jungen Erwachsenen die neuen Elemente aufstellen konnten, mussten sie erst einmal die alten abreißen. Anschließend montierten sie die hölzernen Wände. Alle paar Meter verarbeiteten die Frauen und Männer zudem Metallgitter, an denen demnächst Kletterpflanzen hochranken sollen. „Der neue Zaun ist höher als der alte. Er verhindert, dass Passanten in den Garten gucken können. Die Jugendlichen fühlen sich beim Grillen oder beim Spielen jetzt nicht mehr so beobachtet“, erklärte Christa Hägelen, Mitarbeiterin im Jugendzentrum.

„Die Arbeit macht viel Spaß und ist nicht sehr anstrengend“, berichtete Friederike Kraaz aus Uelzen. Sie ist eine von 13 Teilnehmern des dreiwöchigen Workcamps, das heute endet.

Anfangs hatten sich sogar 15 junge Frauen und Männer aus Estland, Russland, der Türkei, Marokko, China, Frankreich, Tschechien und Deutschland an der Aktion des Internationalen Jugenddienstes beteiligt. Zwei mussten allerdings aus privaten Gründen in der vergangenen Woche vorzeitig abreisen.

Die jungen Leute setzten ihr handwerkliches Geschick für gemeinnützige, nachhaltige Projekte unentgeltlich ein.

In der ersten Woche verschönerten sie das Außengelände der Pfadfinder. Sie mauerten einen Pizzasteinofen und zimmerten einen Tisch, an dem 20 Personen Platz finden. Im Bürgertreff errichteten sie eine Grillhütte und übernahmen kleinere Aufgaben, wie Fegen und Streichen. Ihre letzte Station war das Jugendzentrum.

„Wir haben unsere Aufgaben super geschafft und immer schneller als erwartet“, freute sich Teamer David Kuck. Die Gruppe habe stark zusammengefunden und sich in Sachen Freizeitaktivitäten gut selbst organisiert. Die internationalen Gästen, waren unter anderem im Kletterpark Verden, in Hamburg und Bremen. Zudem besuchten sie die Teilnehmer eines anderen Workcamps in Cluvenhagen. „Es ist schon schade, wenn man drei Wochen zusammengelebt hat, sich nun zu trennen“, berichtete Friederike Kraaz. Trotzdem freue sie sich sehr auf zu Hause.

as

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