Internationaler Museumstag: Viele Besucher im DPM / Neuer Bereich

Museumsolympiade macht auch Erwachsenen Spaß

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Auch Erwachsene hatten ihren Spaß an der Museumsolympiade, wie hier beim Hufeisenwerfen.

Verden - Viele Besucher nutzten Sonntag, am Internationalen Museumstag, die Gelegenheit zu einem kostenlosen Besuch im Deutschen Pferdemuseum. Hier erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktionen, an denen nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen ihren Spaß hatten.

Museumsleiterin Gisela Fürle freute sich über das große Interesse in diesem Jahr. Anders als in den Jahren zuvor habe es keine ruhigen Zeiten gegeben. „Seit zehn Uhr haben wir Besucher im Haus, darunter auch viele Familien. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Selbst die Erwachsenen machen die Museumsolympiade mit.“

Eigentlich war sie zur Unterhaltung der jüngeren Gäste gedacht gewesen. Sechs Aufgaben galt es zu bewältigen, darunter mit verbundenen Augen ein Pferd malen, Gegenstände finden oder das Hufeisenwerfen.

Auch beim interaktiven Figurentheater „Herr Klugschwatz und seine verrückte Milchidee“ hatten Kinder zwischen drei und acht Jahren ihren Spaß. Passend zum Thema gab es eine Milchbar im Foyer des Museums. Die Kooperation mit der Landesvereinigung Milchwirtschaft hatte das möglich gemacht. Jung und Alt konnten sich mit verschiedenen leckeren Milch-shakes für den Museumsrundgang stärken.

Neben der Dauerausstellung des Museums war auch die Sonderschau „Wo sich 100 Millionen Tiere treffen – 50 Jahre vit in Verden“ ein Besuchermagnet. Die Gäste bekamen einen Einblick in die Geschichte des Rechenzentrums. Viele Exponate beleuchten die Entwicklung der computergestützten Datenverarbeitung in den zurückliegenden 50 Jahren, von der Lochkarte über das Magnetband bis hin zu modernster EDV.

Besonders freute sich Fürle, dass der neu gestaltete Bereich „Sport und Zucht“ der Daueraustellung am Internationalen Museumstag erstmals öffentlich präsentiert werden konnte. Hier gibt es eine Vielzahl historischer und aktueller Informationen sowie Exponate zu diesem Thema. „Einige Exponate wurden zuvor noch nie öffentlich gezeigt“, zeigte sich die Museumsleiterin stolz.

Auch die verschiedenen Zuchtverbände würden hier vorgestellt. Eine Fülle von Informationen gibt es auch in der Datenbank die „Galerie der Besten“. Seit den ersten olympischen Reiterspielen 1912 bis in die aktuelle Zeit kann man zu allen erstplatzierten Reitern recherchieren. Über mehrere Multimedia-Stationen gibt es historische und auch aktuelle Filme zu wichtigen reitsportlichen Ereignissen sowie Zeitzeugeninterviews. Eine Station informiert auch über moderne Methoden der genomischen Selektion, laut Fürle die „Zukunftsmelodie der Pferdezucht“.

ahk

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