Inklusiver Chor der Lebenshilfe

„KunterBunt“ vor großem Publikum

Eine bunte Schar von Sängerinnen und Sängern mit einem ebenso bunten Programm: Der inklusive Chor der Lebenshilfe Rotenburg-Verden hatte seinen ersten Auftritt. - Foto: Woyke
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Eine bunte Schar von Sängerinnen und Sängern mit einem ebenso bunten Programm: Der inklusive Chor der Lebenshilfe Rotenburg-Verden hatte seinen ersten Auftritt.

Landkreis Verden - Es war ein echter Überraschungsauftritt beim Jahresabschlusstreffen des Bereichs Wohnen der Lebenshilfe Rotenburg-Verden. „KunterBunt“, der inklusive Chor, stand zum ersten Mal vor einem größeren Publikum. Die Proben der vergangenen Monate haben sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Sängerinnen und Sänger konnten sich über Applaus freuen.

Im Juni hat sich der Chor zum ersten Mal getroffen, meldet die Lebenshilfe in einer Pressemitteilung. Die Idee zur Gründung kam von Martina Kuper (Abteilungsleitung Wohngruppen/Wohntraining), „weil ich schon immer gerne in einem Chor singen wollte“, erzählt sie. Und so fand sie Mitstreiter, die sich in den vergangenen Monaten regelmäßig trafen – jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat um 19 Uhr (außer in Ferien) im Besprechungsraum der Kontakt- und Beratungsstelle in der Bergstraße 1.

Als Ausweichmöglichkeit kann der Chor die Räume der Freien evangelischen Gemeinde gleich nebenan nutzen. Der Gesang wird von Katharina Sprick aus Rotenburg angeleitet. Für die Vertretung ist Ornella Unger zuständig. Der Spaß steht für die Gruppe im Vordergrund. Das Drumherum und organisatorische sowie die pädagogische Arbeit werden von Lena Wellbrock und Martina Kuper übernommen.

20 Menschen bei den Proben dabei

Regelmäßig nehmen 20 Sängerinnen und Sänger an den Proben teil, Klienten der Lebenshilfe Rotenburg-Verden und der Rotenburger Werke sowie Mitarbeiter und externe Personen. Jeder, der Spaß am Gesang hat, kann teilnehmen.

Und wie es der Name des inklusiven Chors schon sagt, ist die Zusammensetzung kunterbunt, ebenso das Repertoire. Eine feste Stilrichtung gibt es nicht, Vorschläge der Teilnehmer sind willkommen. Bei der Feier gab es dann neben einem weihnachtlichen Lied beispielsweise „Über sieben Brücken musst du geh’n“ zu hören.

Traditionell wird beim Abschlusstreffen ein großes Buffet aufgebaut, für das jeder Teilnehmer etwas mitbringt. Hans-Joachim Hopfe, Bereichsleitung Wohnen, dankte allen fürs Mitmachen und insbesondere den Hauswirtschafterinnen für die Organisation. Die Veranstaltung nutzte er für einen kurzen Rückblick aufs Jahr. Der Neubau am Mittelweg in Rotenburg sei nur ein Baustein im Gesamtbereich Wohnen, zu dem 90 Mitarbeiter zählen. Der Bereichsleiter machte deutlich, dass er das kreative und eigenverantwortliche Arbeiten schätzt. „Sie sind es, die uns voranbringen“, lobte Hopfe sein Team.

Auch 2017 werde es spezielle Schwerpunkte und Herausforderungen geben, etwa durch Veränderungen beim Bundesteilhabegesetz. Musikalisch soll es wieder mit der nächsten Auflage des HalloVerden-Festivals werden.

Ein besonderer Dank verbunden mit Blumen ging an Anke Meyer, die in der Abteilungsleitung im Wohnhaus Upp‘ n Kopp in Rotenburg eingesprungen war. Zum anderen gab es Lob für Vera Wisotzky, die neben ihren eigentlichen Aufgaben (Service für Menschen mit Behinderung, Fakturierung Kostenträger) immer ansprechbar und hilfsbereit ist, wenn es um Fragen und die Bedienung der Software geht.

Lob sprach auch Dr. Marc Brockmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Rotenburg-Verden, aus. Er zählte nicht nur spezielle Projekte wie den Umzug der Beratungsstelle in die Georgstraße in Verden und den Bau am Rotenburger Mittelweg auf, sondern betonte die sehr gute Gesamtleistung des Teams Wohnen. „Das Betriebsklima stimmt und Sie haben wirklich eine tolle Gemeinschaft“, sagte er.

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